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Todesfall im Urlaub bzw. im Ausland

So klappt eine reibungslose Überführung einer verstorbenen Person nach Deutschland

Es ist eine traurige Tatsache, aber jedes Jahr versterben viele Deutsche während ihres Urlaubs im Ausland. Für die Angehörigen bedeutet dies neben der Trauer einen erheblichen bürokratischen und finanziellen Mehraufwand, wenn sie den Verstorbenen in die Heimat überführen lassen wollen.

Die meisten Hinterbliebenen können sich eine Bestattung im Ausland nicht vorstellen, sie wollen die Grabstätte in ihrer Nähe haben. Daher gilt es einige Regelungen zu beachten, sowohl in dem entsprechenden Staat als auch anschließend in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis – lesen Sie auf dieser Seite:

Internationale Abkommen für eine Überführung

Das "Internationale Abkommen über Leichenbeförderung" und das "Europäische Übereinkommen über die Leichenbeförderung" dienen dazu, die Überführung eines Toten zu erleichtern und die dazugehörigen Formalitäten zu vereinfachen.

  • Zuerst muss das Land, in dem jemand verstorben ist, einen Leichenpass ausstellen.
  • Der Transport erfolgt je nach Entfernung normalerweise auf dem Luft- oder Landweg.
  • Dabei gelten bestimmte Vorschriften für den Sarg.

    • Er muss aus Zink bestehen,
    • verlötet und
    • undurchlässig sein und
    • zusätzlich in einer Holzkiste verpackt werden.

  • Wenn der Verstorbene einer ansteckenden Krankheit erlegen ist, ist der Leichnam außerdem in ein mit antiseptischer Lösung getränktes Tuch einzuwickeln.

Urne statt Sarg

Eine Kremation im Sterbeland und der anschließende Transport in einer Urne ist deutlich günstiger als eine Überführung im Sarg. Wenn Sie beispielsweise einen Verstorbenen aus den USA nach Deutschland bringen wollen, fallen für Vorleistungen in den Staaten (Sarg, hygienische Versorgung, Einbalsamierung etc.) ganz schnell Kosten von 10.000 bis 20.000 US-Dollar an.

Hinzu kommen dann noch die Flug- (ab etwa 4.000 Dollar) sowie die Bestattungskosten und Friedhofsgebühren in Deutschland. Insgesamt gilt, dass Sie den Bestattern vor Ort durchaus kritisch gegenüberstehen sollten. Ihre Beratung ist oftmals unzureichend.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich an ein deutsches Konsulat im Sterbeland, um kompetente Unterstützung zu erhalten.

Fünf Tipps, um die Überführung zu erleichtern

  • Tipp 1: Natürlich Dokumente
    Achten Sie darauf, sich alle notwendigen Dokumente ausstellen zu lassen. Wenn eine Abfassung in Deutsch nicht möglich ist, fragen Sie nach multinationalen Urkunden, die alle wichtigen Fakten zumindest in Englisch enthalten.
  • Tipp 2: Wählen Sie den günstigsten Sarg
    Da Sie am Sterbeort wahrscheinlich keine große Trauerfeier veranstalten, sollten Sie den günstigsten Sarg wählen. In den USA genügt zum Beispiel eine einfache Cremation Box aus Pappe.
  • Tipp 3: Buchen Sie keine Einbalsamierung oder andere Zusatzdienste
    Verzichten Sie auf z.T. sehr kostspielige Zusatzleistungen vor Ort, sofern sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sind.
  • Tipp 4: Lassen Sie den Leichnam einäschern
    Eine Kremation ist die günstigste Variante, sofern sie im Sterbeland möglich ist, denn eine Urne können Sie in der Regel problemlos und ohne teure Transportkosten mitnehmen.
  • Tipp 5: Liefern Sie in Deutschland die Urne ab
    In Deutschland besteht auch für Totenasche Friedhofspflicht. Deshalb müssen Sie die Urne nach der Ankunft umgehend bei einem Bestatter oder einem Friedhof abgeben. Theoretisch können Sie das Gesetz umgehen und mit der Urne machen, was Sie wollen, wenn die deutschen Behörden nichts von der Überführung erfahren. Allerdings ist solch ein Verstoß gegen die Gesetzgebung nicht zu empfehlen.

Wenn Sie unsere Hinweise und Tipps beachten, sollte einer gelungenen Überführung nichts mehr im Weg stehen. Grundsätzlich ist aber auch eine Bestattung im Ausland möglich, eine Pflicht zur Überführung von Leichnam oder Totenasche besteht nicht.

Kosten für die Beerdigung sparen

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Todesfall innerhalb der Familie zu beklagen, und Ihnen werden die Kosten für die Beerdigung auferlegt. Für viele ein finanzieller Kraftakt, da Kosten für eine Beerdigung meist sehr hoch sind. Wird im Vorfeld allerdings eine günstige SOLIDAR Sterbegeldversicherung abgeschlossen, müssen nächste Angehörige die Kosten für eine kostspielige Beerdigung nicht mehr übernehmen.

Ganz im Gegenteil: Hinterbliebene erhalten aus der Sterbevorsorge der SOLIDAR in der Regel noch einen weiteren Betrag zur Verfügung gestellt.

Wünschen Sie sich weitere Informationen zu dieser wichtigen Thematik? Wie in der Regel hohe Kosten für eine Beerdigung gespart werden können, erfahren Sie unter anderem in unseren Produkt- und Tarifinformationsblättern. Auf unserer Website können sie mithilfe unseres Tarifrechners den individuellen Beitrag einer Sterbegeldversicherung selbstständig ausrechnen. Transparenz ist uns wichtig!

Für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen von montags bis donnerstags von 8 bis 16:30 und freitags von 8 bis 14 Uhr unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800/96 44 200 zur Verfügung. Die SOLIDAR übernimmt die Kosten für die Beerdigung.