Das Unternehmen SOLIDAR

Über uns – Tradition verpflichtet

Das Unternehmen SOLIDAR Versicherungsgemeinschaft

Die SOLIDAR gehört mit ihren rund 90.000 Mitgliedern zu den größten Anbietern von Sterbegeldversicherungen in Deutschland. Hier finden Sie Informationen zu Geschichte, Gremien und Anlagestrategie der SOLIDAR.

Die SOLIDAR – fair und sicher aus Tradition

Hervorgegangen aus einer betrieblichen Sterbekasse des Krupp-Konzerns sind wir seit 100 Jahren nicht dem Profit von Aktionären, sondern ausschließlich den Interessen unserer Mitglieder verpflichtet.

Unsere fairen Konditionen wurden wiederholt durch hervorragende Testergebnisse bei FINANZTEST, Öko-Test und zuletzt von der Ratingagentur Morgen&Morgen bestätigt. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über Geschichte und Struktur unserer Sterbegeldversicherung geben.

Unser Team steht Ihnen wie folgt zur Verfügung:

  • Montag – Donnerstag 8.00 bis 16.30 Uhr
  • Freitag 8.00 bis 14.00 Uhr

Sie erreichen uns zudem in den Netzwerken Facebook & Twitter

Geschichte der SOLIDAR

Hier finden Sie einige „Meilensteine“ der langen und auch oft bewegten Geschichte der SOLIDAR Sterbegeldversicherung.

Anfänge

April 1922

Gründung als „Sterbeunterstützungseinrichtung der Angestellten des Bochumer Vereins“. In den Anfangsjahren erfolgte die Hilfe nach dem Umlageverfahren, im Sterbefall wurden die Kosten anteilig auf alle Mitglieder verteilt.

Vereinsgründung

März 1939

Erlangung der Rechtsfähigkeit als „kleinerer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“ – der Schritt zur „echten“ Versicherung.

Öffnung

November 1951

Der erste wichtige Schritt für unser Wachstum: die Öffnung der Sterbekasse für alle Mitarbeiter des Bochumer Vereins.

Weitere Informationen zur SOLIDAR finden Sie auf Wikipedia.

Wir sind mehr als nur ein Versicherer

Was uns auszeichnet ist unser Geschäftsmodell, denn dies ist einzigartig in der Versicherungswelt. Erfahren Sie mehr über die Idee des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit und wie Sie als Mitglied davon profitieren.

Idee des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit

Erfolgsmodell einer starken Gemeinschaft

Deutschlandweit tätig, ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert: Diese Merkmale kennzeichnen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG) aus. Die Idee des Versicherungsvereins entstand im 18. Jahrhundert und aus den Selbsthilfe-Einrichtungen
wurde im Laufe der Zeit ein Erfolgsmodell, das sich bis heute bewährt.

Der erste VVaG in Deutschland wurde im Jahr 1820 gegründet und damit die Idee der gegenseitigen Hilfe:

„Alle tragen gemeinsam die Last des Einzelnen.“

Dabei sind die Versicherungsnehmer gleichzeitig Eigentümer des Unternehmens. Es existieren keine ausschließlich Kapital gebenden Eigentümer, weshalb eine kontinuierliche und von Kapitalgebern unabhängige Geschäftspolitik im Interesse der Mitglieder garantiert ist. Notwendige unternehmerische Entscheidungen können schnell getroffen und umgesetzt werden.

Mitgliedschaft

Das Fundament der Rechtsform „Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“ (VVaG) ist die Mitgliedschaft. Die Mitglieder eines Versicherungsvereins schließen sich zusammen, weil sie ein gemeinsames Ziel – die finanzielle Absicherung im Todesfall – im Verbund leichter erreichen.
Als Mitglied bei der SOLIDAR VVaG können Sie an demokratischen Entscheidungsprozessen mitwirken.

Unsere Organe und Gremien

Vorstand, Aufsichtsrat und Vertreterversammlung

Seit der Gründung gestalten unsere Mitglieder aus ganz Deutschland die Geschicke unserer Versicherung aktiv mit. Erfahren Sie mehr über die Organe und Gremien Ihrer SOLIDAR VVaG und die Menschen darin.

Gleiches Stimmrecht für alle Mitglieder
Die Satzung der SOLIDAR VVaG legt fest, dass die Mitglieder ihre Rechte in einer Vertreterversammlung wahrnehmen. Hierzu wählen die Mitglieder aus ihrer Mitte eine bestimmte Zahl von Personen, die ihre Interessen in der Vertreterversammlung vertreten. Bei der Vertreterwahl haben alle Mitglieder eine Stimme. Die Vertreter werden grundsätzlich für fünf Jahre gewählt.

Aufgaben der Vertreterversammlung
Vorstand und Aufsichtsrat legen vor der Vertreterversammlung Rechenschaft über ihre Tätigkeit ab. Die Vertreterversammlung stellt den Jahresabschluss fest und beschließt, wie der Jahresüberschuss verwendet werden soll. Außerdem entscheidet sie über die Entlastung des Aufsichtsrates und des Vorstandes. Der Aufsichtsrat wird aus ihrer Mitte gewählt.

Vertreterversammlung

Solide Finanzen

Neben der Solidarität beinhaltet unser Name SOLIDAR Sterbegeldversicherung einen Hinweis auf eine weitere wesentliche Eigenschaft: Solidität

 

Unsere Aufgabe ist es, unseren Mitgliedern dauerhaft und sicher hervorragende Leistungen zu möglichst niedrigen Beiträgen zu bieten. Daher setzen wir von jeher auf eine solide und verantwortungsbewusste Anlagestrategie. 

Sogar in der Finanzmarktkrise konnten wir dadurch kontinuierliches Wachstum gewährleisten. Hier zeigt sich der klare Vorteil der SOLIDAR:

  • wir sind keinen Aktionären oder Investoren verpflichtet,
  • sondern nur unseren Mitgliedern.

Seit Ausbruch der Finanzmarktkrise haben wir das Eigenkapital der SOLIDAR im Interesse unserer Mitglieder in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht.

Nachhaltige Kapitalanlagen

Als institutioneller Kapitalanleger haben wir in der Solidar ein große Verantwortung dafür, dass die Gelder unserer Mitglieder sinnvoll angelegt werden. Dabei versuchen wir Renditeziele und das Thema Nachhaltigkeit miteinander in Einklang zu bringen.

Was versteht man unter „nachhaltigen Kapitalanlagen“?

Nachhaltige Kapitalanlagen sind Investments, die strengen Vorgaben hinsichtlich Umwelt, Ethik und Moral genügen. Bei uns können nicht alle Kaptalanlageentscheidungen ausschließlich aufgrund von Nachhaltigkeitskriterien entschieden werden.

Wir müssen auch aufsichtsrechtlich vorgegebene Quoten unserer Portfoliozusammensetzung sowie Renditeziele beachten. Doch diese Dinge stehen nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich häufig gut.

Wie setzen wir das Thema Nachhaltigkeit in der Praxis um?

Vor allem bei unseren Immobilieninvestments achten wir auf Nachhaltigkeit. So investieren wir beispielsweise zusammen mit kirchlichen Anlegern und gemeinnützigen Stiftungen in Immobilien, die den Nachhaltigkeitskriterien der Deutschen Bischofskonferenz genügen.

Neben Wärmedämmung, Schallschutz, Energieversorgung wird auch darauf geachtet, dass bei gewerblichen Immobilien die Mieter entsprechende Kriterien erfüllen. Beispielsweise wurde kürzlich der Ankauf einer Immobilie abgelehnt, da eine gewerblicher Mieter Produkte an die Rüstungsindustrie verkauft.

Die Solidar hat im Vergleich zu deutschen Versicherern einen überproportionalen Anteil im Bereich Wind- und Solarenergie investiert.

Im Bereich Immobilieninvestments achten wir bei unseren Anlageobjekten auf CO2-relevante Kriterien wie Energieversorgung und Wärmedämmung. Aber auch andere Umweltfaktoren wie zum Beispiel Schallschutz zur Minimierung von Geräuschemissionen werden berücksichtigt.

Aufgrund des besonderen Wunsches unserer Delegiertenversammlung machen wir uns für die Förderung von Frauen stark.

Wir sind im Bereich Mikrofinanzierung investiert. Die vergebenen Mikrodarlehen vor allem an landwirtschaftliche Betriebe in Entwicklungsländern kommen zu 70% Frauen zu Gute, die mit diesen Krediten z.B. die Ernte für die kommende Saison vorfinanzieren.

Das sind nur einige Beispiele, wie wir das Thema Nachhaltigkeit in der Solidar umsetzen. Unsere Mitglieder können daher das gute Gefühl haben, das die von ihnen für den späteren Sterbefall eingezahlten und angesparten Gelder sinnstiftend angelegt sind und dabei Renditeziele nicht außer Acht gelassen werden.