Einmalzahlung oder Treuhandkonto: Finanziell für die Bestattung vorsorgen

Einmalzahlung bei der Sterbegeldversicherung

Jeder, der schon einmal einen nahen Verwandten beerdigen musste, weiß um die hohen Kosten einer Bestattung, die sich aus Friedhofsgebühren, Bestatterleistungen, Grabstein, Sarg oder Urne und Trauerfeier zusammensetzen.

Im Durchschnitt betragen die Bestattungskosten in Deutschland fast 8.000 Euro.

Um diese finanzielle Belastung nach dem eigenen Tod nicht den Angehörigen und Hinterbliebenen zu überlassen, wollen viele Menschen schon zu Lebzeiten vorsorgen und die Bezahlung der Beerdigung vorab organisieren.

Dafür eignet sich zum einen

  1. ein Treuhandkonto, das über einen Bestatter Ihres Vertrauens geregelt wird und zum anderen
  2. die Einmalzahlung im Rahmen einer Sterbegeldversicherung.

Wir informieren Sie über die Vor- und Nachteile beider Modelle.

Alles im Bestattungsvorsorgevertrag klären

Wer die eigene Beerdigung noch vor seinem Ableben zuverlässig organisieren will, schließt mit dem Bestatter seines Vertrauens einen sogenannten Bestattungsvorsorgevertrag ab. Darin sind alle Wünsche für die Beerdigung festgeschrieben und sämtliche Modalitäten geklärt, z. B.

Inhalte vom Bestattungsvorsorgevertrag

  • Bestattungsart (Erdbestattung oder Feuerbestattung)
  • Grabart (Reihengrab oder Wahlgrab)
  • Friedhof
  • Trauerfeier
  • Trauerredner
  • Grabpflege
  • Bestattungskosten

Über diese organisatorischen Elemente hinaus, regelt der Vorsorgevertrag außerdem die finanzielle Abwicklung über Treuhandkonto oder Sterbegeldversicherung mit Einmalzahlung. Die Besonderheit an der Finanzierung der Bestattungsvorsorge ist, dass die Zahlung zwar vor dem Tod geregelt wird, die Erbringung der Leistung aber erst in Zukunft nach dem Ableben erfolgt.

Da sichergestellt werden muss, dass niemand sonst Zugriff auf die Finanzen hat und der Bestatter im Sterbefall schnell Zugriff auf das Sterbegeld erhält, arbeiten viele Bestattungsinstitute mit Treuhandgesellschaften zusammen.

Sterbegeldversicherung mit Einmalzahlung für die Bestattungsfinanzierung

Der Einmalbetrag ist eine eigenständige Tarifform der Sterbegeldversicherung. Da der Beitrag der Sterbegeldversicherung einmalig gezahlt wird, ist dieser immer niedriger als die Versicherungssumme. Sie genießen lebenslangen beitragsfreien Versicherungsschutz und dieser erhöht sich sogar im Laufe der Jahre durch die Überschussbeteiligung. 

Vorteile der Sterbeversicherung mit Einmalzahlung

  • Einfacher Abschluss ohne Gesundheitsprüfung
  • Abschluss bis 75 Jahre
  • Flexible Versicherungssumme von 3.000 Euro bis 8.000 Euro
  • Renditestarke Anlage
  • Pfändungssicher im Rahmen der Rechtsprechung
  • Steuerfreie & schnelle Auszahlung
  • Auszahlung an den Begünstigten unabhängig von Erbe und Testaments­eröffnung

Bei der Einmalzahlung ist zum einen die Substanzgarantie ein entscheidendes Qualitätskriterium, zum anderen die Rendite. Substanzschutz ist dann gegeben, wenn der gewählte Tarif die folgenden zwei Bedingungen erfüllt:

  • Rückzahlung des Einmalbeitrags in der Wartezeit
    Bei Tod in der Wartezeit wird bei der SOLIDAR mindestens der volle Einmalbeitrag ohne Abzug zurückerstattet.
  • Garantierte Versicherungsleistung höher als Einmalbeitrag
    Die letztlich ausgezahlte Versicherungs­leistung ist bei der SOLIDAR garantiert größer als die im Rahmen der Einmalzahlung angelegte Versicherungssumme. Das liegt am lebenslangen Garantiezins von 1,75%.

Wie funktioniert das Treuhandkonto für die Kostendeckung der Bestattung?

Sämtliche Formalitäten wie Einrichtung und Unterzeichnung des Treuhandkontos erfolgen direkt über das Bestattungsinstitut. Anschließend wird die vereinbarte Summe auf das Konto eingezahlt und von der Treuhandgesellschaft verwaltet.

Da die Anlageform eines Treuhandkontos einem Sparkonto entspricht, werden über die Laufzeit nur minimale oder wahrscheinlich eher keine Zinserträge generiert. Im Todesfall zahlt die Treuhandgesellschaft dem Bestatter die angelegte Summe für die Beerdigung aus.

In Deutschland gibt es insgesamt drei große Treuhandgesellschaften, mit denen die Bestattungsinstitute zusammenarbeiten:

  • BT Bestattungstreuhand GmbH
  • Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG
  • Deutsches Institut für Bestattungs­kultur GmbH

Achten Sie beim Abschluss der Bestattungsfinanzierung auf zusätzliche Kosten, wie z. B. eine Einrichtungsgebühr und auf die Möglichkeit der Kündigung.

Achtung: Viele Bestattungsinstitute arbeiten nur mit einem einzigen Treuhandmodell, das wenig Flexibilität bietet. Möglicherweise ist eine Sterbegeldversicherung mit Einmalzahlung für Sie eine bessere Alternative?

Bestattungsfinanzierung im Vergleich

Mit dem Tarif der SOLIDAR ist die Sterbegeldversicherung dem Treuhandkonto in allen Belangen überlegen.

Sterbegeldversicherung der SOLIDAR

Treuhandkonto

Gesundheitsprüfung Nicht notwendig Nicht notwendig
Schonvermögen/
Pfändungssicher
Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben
Kosten Keine zusätzlichen Kosten oder Gebühren. Abschluss- und Vertriebs­kosten sind in der Berechnung der Versicherungs­leistung enthalten. Anbieterabhängige Einrichtungs­gebühr. Die Verwaltungs­kosten bestreitet der Treuhänder aus dem Anlageertrag. Sie werden nicht gesondert in Rechnung gestellt.
Kündigung Kündigung jederzeit möglich zum Rückkaufswert inkl. Überschüssen Abhängig vom Anbieter, nicht immer möglich bzw. nur mit Einschränkung.
Rendite Attraktive Garantie­verzinsung von 1,75% plus regelmäßige Überschüsse. Minimale oder keine Verzinsung

Wer erhält die Auszahlung im Sterbefall?

Sie entscheiden selbst, wer im Todesfall die Versicherungsleistung erhält.
Benennen Sie eine bezugsberechtigte Personen oder direkt den Bestatter Ihres Vertrauens. Dies muss noch nicht zwingend während Vertragsabschluss geschehen und kann nachträglich erfolgen.

Die Vorsorge mit der SOLIDAR unterstützt Hinterbliebene

§ 1968 des Bürgerliche Gesetzbuches (BGB) hat der Erbe die Beerdigungskosten zu tragen. Es ist aber nicht immer direkt klar, wer Erbe geworden ist oder ob die Erbschaft wegen Überschuldung sogar ausgeschlagen wird.

Die Beerdigung selbst duldet aber keinen zeitlichen Aufschub und der Bestattungspflichtige muss vorerst die Kosten tragen.

Gehört der Bestattungspflichtige nicht zum Personenkreis der Erben, kann dieser sich die Bestattungskosten von den Erben ersetzen lassen. Sollte aber der Nachlass des Verstorbenen nicht die Bestattungskosten decken, steht der Bestattungspflichtige mit seinem privaten Vermögen ein.

Daher ist die private Vorsorge mit einer Sterbegeldversicherung gegen Einmalbeitrag der SOLIDAR absolut empfehlenswert. Denn unabhängig vom zeitlichen Ablauf einer Erbschaft und dem Personenkreis der Erbberechtigten, wird die Versicherungsleistung mit dem Tod des Versicherten sofort fällig und die Kosten der Bestattungen können beglichen werden.  

Um den günstigsten Beitrag zu ermitteln, steht Ihnen unser Online-Beitragsrechner zur Verfügung. Nehmen Sie jederzeit Verbindung mit uns auf! In einem persönlichen Gespräch erläutern wir Ihnen gern alle Details.

Unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0800/96 44 200 sind wir

  • montags bis donnerstags von 8 bis 16:30 und
  • freitags von 8 bis 14 Uhr für Sie da.