Direkt Beitrag berechnen

Ihr Beitrag

Tarif 18
nur 0 € monatlich
Tarif 19
nur 0 € monatlich
Tarif EB
0 € einmalig

Wenn Versicherungen Theater machen

16.07.2015

Neulich schiebt eine unserer Mieterinnen ihre Mülltonne vom Hof durch den Hausflur auf die Straße.

Dabei rammt sie die Hoftüre und zerbricht die Glasfüllung.

Der Schaden beträgt 310,- €.

Vom Gefühl her würde man ja sagen, daß die Mieterin zum Schadensersatz verpflichtet ist.

Ich sehe das anders, da die Mieterin Miete bezahlt und solche Sachen durch die Miete zunächst mal abgedeckt sind.

Doch die Mieterin besteht darauf, den Schaden ihrer Haftpflichtversicherung zu melden.

Ich lasse parallel dazu den Schaden beheben, nach einer Woche ist die Tür repariert.

Die Versicherung reagiert nach einer Woche auf die Online-Schadensmeldung mit Zusendung eines Schadensmeldeformulars. Dieses Formular ist auch dazu da, falls man mit einem Flugzeug in ein Kernkraftwerk abstürzt, dementsprechend umfangreich ist es und dementsprechend schwer ist es zu verstehen und auszufüllen.

Das Formular scannt die Mieterin ein und lädt es im Online-System der Versicherung hoch.

Es dauert wieder eine Woche. Die Versicherung verlangt das Zusenden von geeigneten Fotos.

Die Frau hatte zwei Fotos gemacht und lädt diese wiederum im System hoch.

Es vergehen zwei Wochen und es meldet sich ein Herr Jaenicke. Der Sachverständige soll den Schaden begutachten.

Das kann er, wir haben die kaputte Tür nicht entsorgen lassen, sie steht noch auf dem Hof der benachbarten Glaserei.

Herr Jaenicke macht auch Fotos, schreibt einen Fragebogen voll und verabschiedet sich.

Nach einer Woche, es sind inzwischen 5 Wochen seit Schadenseintritt vergangen, bekommt die Versicherte Post von der Gesellschaft. Ob sie Mieterin sei? Ob sie Hausmeisterdienste geleistet habe?

Diese Fragen beantwortet sie und lädt das Antwortformular wiederum hoch.

Es vergeht genau ein Tag und es trifft ein Schreiben ein, in dem die Versicherung lapidar erklärt, Schäden an gemieteten Sachen, insbesondere Glasbruch sei nicht versichert.

Wahrscheinlich ist die Versicherungsgesellschaft sogar im Recht.

Aber diese Situation kennt doch jeder, oder?

Wenn man Berichte liest, kann man schon den Eindruck bekommen, daß Versicherungen beinahe jede Schadensmeldung hinterher ablehnen.

Solange man noch kein Kunde ist, wird man umschwärmt und es wird einem das Gefühl vermittelt, die Versicherung biete allumfassenden Schutz und zahle bereitwillig, damit es ihren Kunden super gut geht.

Und dann? Dann hört man, daß Schwerstbehinderte nach einem Unfall das ihnen zustehende Unfallgeld nicht bekommen, daß Menschen von Instanz zu Instanz immer wieder vor Gericht ziehen müssen, um am Ende doch kein Geld zu erhalten.

Klar, Versicherungen müssen sicherstellen, daß sie das Geld ihrer Versicherten nicht verschleudern, oder gar auf Tricksereien hereinfallen.

Aber dieses Hinauszögern und Aussitzen, das scheint auch Masche zu sein.

Bei einer Sterbegeldversicherung ist das grundlegend anders.

Ja, hier gibt es überhaupt nur ein Risiko, das versichert wird, nämlich der Tod eines Menschen.

Und dieser Versicherungsfall tritt so sicher ein, wie das Amen in der Kirche.

Es gibt also keinen Versicherten, der am Ende nicht einen Anspruch erwirkt.

Das weiß die SOLIDAR, das wissen alle Sterbegeldversicherungen. Und deshalb hat man von dieser Seite auch kein Wenn und Aber zu erwarten.

Das werden keine unverständlichen Formulare zugesandt, da gibt es keine Antragsformulare, die kein Mensch versteht, da wird kein Heckmeck gemacht.

Gegen Vorlage von Police und Sterbegeldurkunde wird der versicherte Betrag zuzüglich etwaiger Überschüsse und Gewinne ausgezahlt. PUNKT.

Rückfragen kennt die klassische Sterbegeldversicherung nicht.

Solche gibt es, wenn überhaupt, nur dann, wenn man einen Unfalltod meldet. Denn bei Unfalltod zahlt die Solidar sogar die doppelte Versicherungssumme. Und natürlich muß man den Unfall nachweisen, ist ja klar.

Aber dieses Hin und Her, dieses Aussitzen und Zermürben, das gibt es nicht. Garantiert!

 

Zurück


Archiv