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Welchen Sarg muß ich kaufen?

18.12.2015

Es steht demnächst eine Bestattung bei uns an. Warum sind Särge so teuer. Sind billige schlechter? Jetzt dskutieren wir die Frage, welchen Sarg wir kaufen müssen. Wo sind die Unterschiede? Bei einer Feuerbestttung braucht man doch gar keinen.

Das Thema Särge ist ein sehr interessantes.

Der Sarg dient dazu, den Verstorbenen transportieren zu können. Er sorgt dafür, daß der Leichnam nicht den Blicken Neugieriger ausgesetzt ist, und daß vom Verstorbenen keinerlei Beeinträchtigungen ausgehen können.

So sorgt ein Sarg dafür, daß eventuell austretende Flüssigkeiten aufgefangen werden und nicht nach außen gelangen. Gleiches gilt auch für Gerüche.

Die jeweiligen Landesbestattungsgesetze schreiben die Verwendung von Särgen in den allermeisten Fällen für Erd- und für Feuerbestattungen vor.

Auch bei Feuerbestattungen kann nicht auf den Sarg verzichtet werden. Das Holz des Sarges dient mit dazu, die Verbrennung einzuleiten und aufrecht zu erhalten.

Allerdings benötigt man für eine Feuerbestattung einen eher einfachen Sarg, der den optischen Erfordernissen Genüge tut, denn besonders viel aushalten müssen diese Särge nicht. Sie dienen nur zum Transport und werden dann verbrannt.

Für eine Erdbestattung nimmt man eher stabilere Särge, damit der Verstorbene, geschützt durch den Sarg, genügend Zeit hat, zu vergehen, bevor nach ein paar Jahren das Holz nachgibt.

günstigere Särge müssen nicht zwangsläufig schlechter sein als teure. Särge aus osteuropäischer Fertigung sind regelmäßig günstiger als Särge aus deutscher Fertigung.

Leider wird die Herkunft des Sarges beim Bestatter nicht immer offenbar und leider schlagen sich günstige Einkaufspreise nicht immer auch im Endpreis nieder.

Ein einfacher Verbrennungssarg sollte nicht mehr als 500 € kosten, ein etwas besserer kostet ab 780 €, etwas Besonderes kann leicht weit über 1.000 € kosten und nach oben gibt es keine Grenze.

Särge für Erdbestattungen sind etwa 50% teurer. Sie beginnen meist um die 800 €.

Lassen Sie sich nicht mit Begriffen wie "Armensarg" oder "Sozialhilfesarg" abspeisen! Diese Begriffe werden angesichts günstiger Särge gerne vom Verkäufer in den Raum geworfen, damit man ein schlechtes Gewissen hat, und einen teureren Sarg nimmt.

Auch das Argument: "Was sollen denn die Leute denken?" zählt nicht.

Der Sarg, den Sie gut finden und der zweckmäßig ist. das ist genau der Richtige.

Bedenken Sie, daß das alleine die Todesanzeige in der Zeitung eine Sache ist, die Sie für andere Leute machen. Nur diese Anzeige ist für die Öffentlichkeit bestimmt.

Die Trauerfeier und die Beerdigung, sowie der Sarg und die Ausstattung, alles das sind Dinge, die Sie für den Verstorbenen und für sich selbst machen.

Lassen Sie sich von niemandem unter Zugzwang setzen.

Der Sarg, der Ihnen gefällt, das ist genau der Richtige.

 

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