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Weihnachten ist nicht für alle ein Jubelfest - Erfahrungen einer Sterbekasse

Was bedeuten die Weihnachtszeit und speziell die Feiertage ab Heiligabend für eine sterbekasse wie die Solidar? Zunächst ist die Vorweihnachtszeit in der Solidar von viel Wärme geprägt. Viele Menschen, die sich der Solidar verbunden fühlen, wünschen unseren Mitarbeitern alles Gute für die anstehenden Feiertage, teilweise werden wir auch mit kleinen Aufmerksamkeiten bedacht. Die Tradition der Arbeitersterbekasse lebt besonders in der Weihnachtszeit auf. Viele Betriebsräte und Vertrauensleute aus den Stahlbetrieben kommen uns einmal im Jahr in dieser Zeit besuchen. Auch die Solidar übermittelt allen Partnern und Wohlgesonnenen Glückwünsche.

Und dann kommt jedes Jahr der Heiligabend. Stille tritt ein bei der sterbekasse. Das vermutet man, denn zwischen den Feiertagen bis zum 02. Januar ist die Geschäftsstelle bei uns geschlossen. Doch weit gefehlt! Als moderner Direktversicherer läuft ein großer Teil der Kontakte mit unseren Interessenten und Mitgliedern über das Internet. Unsere Homepage wird monatlich von mindestens 3.000 Besuchern genutzt. Auch an Feiertagen nimmt die Frequenz kaum ab. Neue Interessenten nutzen rege unseren Beitragsrechner, fordern sich Angebote an und schließen direkt eine Sterbegeldversicherung online ab. Selbst an Heiligabend und den Feiertagen konnten wir in den letzten Jahren Online-Abschlüsse verzeichnen. Das Internet kennt keinen Feiertag, das Leben geht dort ungebremst weiter.

Wenn unsere Mitarbeiter am 02. Januar die Arbeit wieder aufnehmen, gilt es die großen Poststapel abzuarbeiten. Über das Internet werden wir einige Neukunden gewonnen haben, zahlreiche Anfragen und Aufträge gilt es abzuarbeiten. Es erreicht uns allerdings auch die andere Seite des Lebens. Und das ist der bittere Ernst unseres Daseins als Sterbekasse. Auch an Feiertagen sterben Menschen die uns lieb sind. In den betroffenen Familien steht Weihnachten dann still. Besinnlichkeit und Hoffnung gehen abruppt in Trauer über. Formalitäten sind durch die Angehörigen zu regeln, die Bestattung muss organisiert werden. Wenn wir am 02. Januar wieder an die Arbeit gehen, werden uns vermutlich auch dieses Jahr ca. 60 neu angezeigte Sterbefälle vorliegen. 60 Menschen werden über die Feiertage verstorben sein, die ihre Angehörigen zu Lebzeiten zumindest finanziell entlastet haben, da die Solidar die Bezahlung der Bestattung übernimmt. Wir werden 60 Familien unser Beileid aussprechen im Bewusstsein, dass diese Familien eine von tiefem Trauerschmerz geprägte Weihnachtszeit erlebt haben. So ist der Lauf des Lebens, selbst der Tod gehört dazu. Vielleicht ist diese Erkenntnis ein besonderer Grund an Weihnachten inne zu halten, und sich darüber bewusst zu werden wie schön es ist, ein paar unbeschwerte Tage zu verbringen.

Das Team der Solidar wünscht allen Lesern des Ehrensacheblogs ein unbeschwertes Weihnachtsfest!

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