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Was eine Sterbegeldversicherung nicht leisten kann

27.10.2017

Mit einer prunkvollen Zeremonie  wurde Thailands Monarch Bhumibol eingeäschert. Das Ritual und die Feierlichkeiten haben schätzungsweise 75 Millionen Euro gekostet. Das eigens hierfür gebaute Krematorium hat weitere 25 Millionen Euro an Kosten verursacht. Sterbegeldversicherungen sind unserer Kenntnis nach in Thailand eher nicht verbreitet. In diesem Fall wäre eine Sterbegeldversicherung nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein gewesen. Natürlich kann so etwas keine Sterbekasse der Welt leisten. Sterbegeldversicherungen werden eher von "Normalsterblichen" abgeschlossen, die aus der vorher vereinbarten Versicherungssumme ein bürgerliches Begräbnis finanzieren möchten. Das macht auch Sinn. Anders als offenbar  für das thailändischen Königshaus üblich  gibt es in Deutschland keine staatlichen Unterstützungen für Beerdigungskosten, das muss rein privat durch die Familie finanziert werden. Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten der Finanzierung einer Beerdigung in Deutschland. Entweder man sorgt zu Lebzeiten selbst vor, wie z.B. durch eine Mitgliedschaft bei der SOLIDAR-Sterbekasse, oder man hinterlässt das Thema seiner Nachwelt ungeregelt. Nichtstun heißt hier, dass man auf die zweite Variante setzt.

Ein Abschied wie der von Thailands König wird aber so oder so für uns "Normalsterbliche" nicht möglich sein. Übertroffen wird dieser Aufwand wohl nur durch die ägyptischen Pharaonen,  deren Grabmäler und Pyramiden noch heute beliebte Touristenattraktionen sind. Da kann selbst König Bhumibol nicht mithalten.

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