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Wartezeit bei Sterbegeldversicherungen erklärt

18.01.2016

Ich erhalte immer wieder Fragen zur Wartezeit bei der Sterbegeldversicherung.

Hier herrscht viel Unsicherheit.

Manche haben sogar Angst davor, ihr Geld könne komplett weg sein, wenn der Versicherte früh verstirbt.

Hier braucht man aber keine Befürchtungen zu haben, die Solidar ist da ein sehr, sehr fairer Versicherer.

Im Folgenden erkläre ich Ihnen als Experte das Wichtigste zur Wartezeit:

     

  • Was ist die Wartezeit?

    Die Wartezeit ist eine Karenzzeit, die zwischen dem Abschluß einer Versicherung und der ersten möglichen Versicherungsleistung vergehen muß.

    Während dieser Zeit zu Anfang der Versicherung kann man keine oder nur eingeschränkte Leistungen des Versicherers in Anspruch nehmen.

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  • Gibt es die Wartezeit nur beim Sterbegeld?

    Nein. Es gibt sie bei sehr vielen Versicherungen, vor allem bei Lebensversicherungen, Gesundheits(zusatz)versicherungen und zum Beispiel auch beim Rechtsschutz.

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  • Warum gibt es überhaupt eine Wartezeit?

    Nehmen wir an, Herr B. gerät in einen Rechtsstreit. Um sich vor den hohen Kosten zu schützen, schließt er schnell noch eine Rechtsschutzversicherung ab.

    Der Versicherer hätte ein schlechtes Geschäft gemacht, da er von Herrn B. nur einen einzigen Beitrag bekommen hat, nun aber schon Prozesskosten von mehreren tausend Euro bezahlen soll.

    Davor schützt sich die Versicherung durch Warteklauseln, die einen gewissen zeitlichen Abstand zwischen den Rechtsgeschäften und den möglichen Versicherungsleistungen schafft.

    Mit anderen Worten: Es soll sichergestellt sein, daß der Kunde künftig zwar vor den hohen Kosten geschützt ist, aber nicht schon mit einem hohen Kostenvolumen im Gepäck Kunde der Gesellschaft wird.

    Bei der Sterbegeldversicherung ist das ganz ähnlich. Sie bietet Sicherheit vor hohen Bestattungskosten für nahezu jedermann, möchte aber nicht, als letzte Notbremse mißverstanden werden, wenn der Tod quasi schon unmittelbar vor der Tür steht.

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  • Wie lange ist diese Wartezeit?

    Die Solidar bietet drei Tarife. Diese haben die seltsamen Bezeichnungen Tarif 18, Tarif 19 und Tarif EB. Bei EB ist die Abkürzung leicht herzuleiten, sie meint "Einmalbetrag".

    Die Wartezeiten, bis die volle Leistung der Solidar gezahlt wird, beträgt:

    Im Tarif 18: 36 Monate

    Im Tarif 19: 36 Monate

    Im Tarif EB: 36 Monate

    Man sieht, die Wartezeit ist bei allen Tarifen gleich. Jedoch gibt es Unterschiede, die bei der Antwort auf die nächste Frage genau erklärt werden.

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  • Bekomme ich denn gar nichts während der Wartezeit?

    So ist das nicht. Die Solidar ist eine solidarisch geführte Versicherung, deren Bestreben es ist, den Menschen eine Bestattung ohne finanzielle Sorgen zu ermöglichen.

    Deshalb ist das Geld nach spätestens 6 Monaten niemals weg. In den Tarifen 18 und 19 bekommt man lediglich in den ersten sechs Monaten gar nichts. Die während dieser Zeit eingezahlten Beiträge können nicht zurückgezahlt werden, da man ja schon durch den Versicherungsabschluß Kosten bei der Gesellschaft verursacht hat. Aber schon ab dem 6. Monat, was ja eine wirklich sehr, sehr kurze Zeit ist, steht die Solidar für einen ein.

    In den Zeit zwischen dem 6. und dem 36. Monat bekommt man immer auf jeden Fall seine Beiträge zurück, man hat also gar nichts verloren.

    Im Tarif EB mit Einmalzahlung, zahlt man ja alles in einem Betrag im Voraus ein. Da ist es klar, daß man nur dann etwas zurückbekommen kann, wenn dieser Betrag auch schon bezahlt wurde.

    Und dann bekommt man im Tarif EB vom 1. bis zum 12. Monat den kompletten eingezahlten Beitrag zurück. Vom 13. bis zum 24. Monat gibt es 80% der Versicherungssumme (auf jeden Fall aber den eingezahlten Beitrag) und vom 25. bis zum 36. Monat gibt es 90% (bzw. mind. den eingezahlten Beitrag).

    Man sieht also, das ist gestaffelt. Und so ist es auch in den Tarifen 18 und 19.

    1. bis 6. Monat – keine Versicherungsleistung,

    7. bis 12. Monat – Rückerstattung der gezahlten Beiträge,

    13. bis 24. Monat – 1/3 der Versicherungssumme, jedoch mindestens die eingezahlten Beiträge

    25. bis 36. Monat – 2/3 der Versicherungssumme, jedoch mindestens die eingezahlten Beiträge

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  • Warum ist in den ersten sechs Monaten keine Rückzahlung möglich?

    Die Solidar zahlt keine überteuerten Provisionen und leistet sich keine Versicherungspaläste als Domizil. Daher ist es möglich, diese Zeit auf nur sechs Monate zu begrenzen.

    Bei manchen vermögensbildenden Spar- und Rentenverträgen zahlt man über ein Jahr Beiträge ein, ohne einen für sich selbst messbaren Gegenwert zu erhalten. Alles das geht, wie bei vielen Lebensversicherung auch, für die Provisionen und die Verwaltung drauf.

    Durch ihre überschaubare Kostenstruktur, immer den Solidargedanken der Versichertengemeinschaft verpflichtet, ist es der Solidar möglich, diese Zeit so kurz zu halten.

    Sie ist aber notwendig, denn sonst würden manche einen Todsterbenskranken eben noch bei der sterbekasse anmelden und die kasse müsste sogar die wenigen eingezahlten Beiträge zurückgeben und hätte unterm Strich nichts als Kosten gehabt. Diese müßten von der Versichertengemeinschaft übernommen werden und das wäre unfair und würde nicht dem Solidaritätsgedanken entsprechen.

    Aber bitte: Wenn man meinem Ratschlag folgt und die Sterbegeldversicherung als Ehrensache betrachtet und sie früh abschließt, dann sind die Monatsbeiträge sehr niedrig und selbst in 6 Monaten kommt nicht viel zusammen, der Verlust wäre zu verschmerzen.

    Viel wichtiger ist, daß man nach den sechs Monaten immer mindestens die eingezahlten Beiträge -auch die der ersten sechs Monate!- zurückbekommt. Wie ist das möglich? Nun, die Versicherung basiert u.a. darauf, daß die Mitgliedergelder sorgsam angelegt und vermehrt werden. In sechs Monaten, davon geht man aus, haben die eingezahlten Beiträge schon einen gewissen kleinen Gewinn erwirtschaftet, des es möglich macht, daß nach Ablauf der sechs Monate alles zurückgezahlt werden kann.

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