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Trumponomics – Was der neue US Präsident wirklich vorhat

Das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahl vom 08. November 2016 hat die Welt überrascht und in eine Schockstarre versetzt, die auch nach der Amtseinführung des Präsidenten anhält. Sowohl die führenden internationalen Politiker und Staatsmänner als auch die Medien tun sich noch immer schwer damit, sich auf die  ändernden internationalen Spielregeln einzustellen, und eine eigene klare Position zu beziehen. Erst einmal abwarten, das scheint zunächst die Devise zu sein.

Auch eine Solidar Versicherung macht sich Gedanken dazu. Zweifellos wird die Wahl von Donald Trump erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Kapitalmärkte haben. Damit ist auch die Solidar tangiert, da ein erheblicher Teil der erwirtschafteten Überschüsse der Solidar an den Kaptalmärkten erwirtschaftet wird. Wesentliche Details der künftigen Wirtschaftspolitik von Trump sind bereits seit geraumer Zeit bekannt, jedoch bisher kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden, da es kaum jemand ernst genommen hat. Die bisher bekannten Details sind auf dem unter Wirtschaftsfachleuten bekannten Internetauftritt investopedia.com zusammengefasst, und bringen Klarheit über die Absichten von Trump. Für Interessierte lohnt sich ein Besuch der Seite. Was also hat Trump im Detail vor? Einige Ziele seiner Wirtschaftspolitik stellen sich wie folgt dar:

  • Steuern:  Donald Trump spricht allgemein von Steuersenkungen. Auf Investopedia ist die Progressionstabelle abgedruckt, die von Trumps Team bereits vor geraumer Zeit veröffentlicht wurde. In den unteren bis mittleren Einkommensschichten ist durch Steuerreduzierungen eine Erhöhung des Nettoeinkommens von ca. 1,2% vorgesehen. Die oberen 20% der Einkommenspyramide können sich auf Steigerungen ihres Nettoeinkommens von 4 % bis 12 % freuen. Ob damit erreicht wird, dass breite Arbeiterschichten mehr am Wohlstand teilhaben, ist zumindest fraglich.
  • Arbeitsplätze:   Das in den USA renommierte Peterson Institute for International Economics (PIIE) hat errechnet, dass ein von Trump verursachter Handelskrieg zum Bumerang für die US amerikanische Volkswirtschaft werden könnte. Nach einem kurzen schuldenfinanzierten Strohfeuer der Wirtschaft droht ein Abgleiten in die Rezession, da die Wirtschaft durch protektionistische Maßnahmen international an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren droht. Dadurch könnten bis zu 4 Millionen Arbeitsplätze im privaten Sektor gefährdet sein.
  • Wirtschaftswachstum:  Die OECD kommt im November zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass die Weltwirtschaft durch den angekündigten US-Protektionismus sogar zusätzliche Wachstumsimpulse erhalten könnte, wenn auch teils zu Lasten der USA.

Weitere erstaunliche Feststellungen sind auf Investopedia nachzulesen. Für uns in der Solidar Sterbegeldversicherung bedeutet dies, dass wir uns mit Investments in den USA noch mehr als in der Vergangenheit zurückhalten werden. Mit unseren angelegten Geldern müssen wir die künftigen Bestattungskosten unserer Mitglieder in heimischer Währung begleichen können. Daher gilt für uns die Devise: Schuster, bleib bei Deinen Leisten! Abwarten und einen kühlen Kopf bewahren ist vielleicht nicht das Schlechteste.

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