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Stimmt es, daß ich zuviel bezahlen kann?

12.11.2015

Im Fernsehen hats in einer Magazinsendung zum Thema Geld neulich geheißen, man solle auf gar keinen Fall eine Sterbegeldversicherung abschließen, weil man am Ende viel zu viel eingezahlt hätte.

Das heißt, so sagte der Experte in der Sendung, daß man weniger rauskriegt, als man selbst eingezahlt hat. Stimmt das?

Was manche Experten unberücksichtigt lassen, ist nämlich der Versicherungsaspekt.

Eine Versicherung zahlt nämlich den vereinbarten Betrag bzw. den entstandenen Schaden (bei Sachversicherungen) unabhängig davon, wie viel Geld man bereits eingezahlt hat.

Bei einer Feuerversicherung hat man vielleicht 10 Jahre lang jährlich 300 Euro bezahlt, also insgesamt 3.000 Euro und bekommt trotzdem 100.000 Euro, wenn das so vereinbart ist.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Kunden, die 50 Jahre lang 300 Euro einzahlen, also 15.000 Euro bezahlt haben, und die für den einzigen, kleineren Schaden gerade einmal 999 Euro ausgezahlt bekommen.

War deshalb die Feuerversicherung ein Verlustgeschäft?

Nein, man hat mit dem Beitrag die Sicherheit erkauft, daß -wenn was passiert- auch dafür eingestanden wird.

Genau so ist das mit der Sterbegeldversicherung

Das Höchstalter für den Eintritt in die Solidar-Sterbegeldversicherung beträgt 70 bzw. 75 Jahre. Ist man älter, kann man sich leider nicht mehr versichern lassen.

Der Grundgedanke dahinter ist: Jung eintreten und niedrige Beiträge zahlen. Durch das geringere Risiko jüngerer Mitglieder sammelt sich dann genug im Topf.

Je früher man in die Sterbegeldversicherung eintritt, umso niedriger die Beiträge (z.B. weil die Versicherung länger mit dem Geld wirtschaften kann) und umso deutlicher die Überschüsse und Gewinne am Ende.

Wer erst spät in die Versicherung eintritt, bei dem ist logischerweise das versicherte Risiko größer und die Beitragszahlung viel kürzer. Er muß mit höheren Beiträgen rechnen.

Versichert ist hier nicht in erster Linie die Win-Win-Situation, daß man also mehr herausbekommt, als man eingezahlt hat, sondern versichert ist hier vorranging die Sicherheit, die einem die Versicherung bietet.

Man weiß ja nicht, wann das Risiko, sprich der Tod, eintritt. Das ist ja auch für uns Menschen gut so, finde ich.

Man weiß aber, daß wenn das passiert, der Versicherungsbetrag gezahlt wird.

Passiert es früher, hat man auch als älterer oder alter Mensch nicht viel eingezahlt, die Angehörigen bekommen also mehr heraus als jemals an Beiträgen gezahlt wurde.

Lebt man lange, darf man sich über diesen Umstand doch sicher freuen. Ein langes Leben sei jedem gegönnt. Dann aber kann es durchaus sein, wie bei der oben beschriebenen Feuerversicherung, daß man sich jahrelang die Sicherheit erkauft hat und zwar mit einem Beitrag, der am Ende das was herauskommt etwas übersteigt.

Betrachten wir eine Person, die am 1.1.1946 geboren wurde.

Der Tarif 19 bei dem man bis zum 65. Lebensjahr einzahlen muß, kommt leider nicht mehr in Frage, weil diese Person schon zu alt ist.

Für sie wäre der andere Tarif 18 passend (es gibt nur drei, das ist nicht kompliziert! T18 bis 85 Jahre einzahlen, T19 bis 65 einzahlen und Tarif EB mit Einmalzahlung).

In T18 beträgt der monatliche Beitrag für eine Versicherungsleistung von 3.000 € genau 22,50 €. Im Jahr sind das 270 Euro.

Da bis zum 85. Lebensjahr eingezahlt werden muß, werden insgesamt 4.050 Euro fällig. Da sieht es zunächst so aus, als ob man deutlich mehr eingezahlt habe, als herauskommt.

Wieviel das aber wirklich ist, sieht man erst wenn die Versicherung abrechnet, denn es kommen ja noch Gewinnanteile hinzu, das darf man nicht vergessen.

Trotzdem könnte es bei ungünstiger Konstellation (hohes Eintrittsalter und langes Leben über 85 Jahre) zu einer geringfügigen Überzahlung kommen.

Das meint der Fernsehexperte. Er geht davon aus, daß Geldanlagen immer viel Ertrag bringen müssen.

Er übersieht, daß man aber vom Eintritt in die Sterbegeldversicherung im hohen Alter an schon die Sicherheit hat, jederzeit eine hohe Summe für die Beerdigung zu bekommen (bei Unfalltod sogar das Doppelte).

Doch auch für diejenigen, die schon älter sind, gibt es eine durchaus attraktive Alternative, die vor der möglichen geringen Überzahlung schützt!

Der oben schon erwähnte dritte Tarif im Bunde, der Tarif EB ist nämlich auch im hohen Alter noch sicher und ertragsreich.

Der erwähnte, am 1.1.1946 geborene Mensch muß in diesem Tarif nämlich nur 2.616 € als Einmalbetrag aufwenden und für seine Beerdigung würden dann 3.000 € zzgl. Anteile sicher ausgezahlt. Hier kann es zu keiner Überzahlung kommen!

Noch ein Tipp:

Man muß nicht unbedingt die gesamten Bestattungskosten über die Sterbegeldversicherung abdecken! Gerade als älterer Mensch mit kleinerer Rente sind einem die Beiträge ja oft zu hoch.

Hier wäre es eine kluge Idee, wenigstens eine kleine Versicherungssumme zu wählen.

Denn eine Sterbegeldversicherung bei der Solidar ist selbst wenn man schon 1946 geboren wurde und jetzt mithin 70 Jahre alt ist, schon für 3,75 € im Monat zu haben! Dafür gibt es dann 500 Euro Versicherungssumme. (Für nur 7,50 € monatl. kommen schon 1.500 € heraus.)

Lieber eine kleine Sterbegeldversicherung als gar keine. Selbst eine geringere Versicherungsleistung mildert die hohen Kosten einer Bestattung schon deutlich!

 

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