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Sterben im Ausland - Sterbegeldversicherung

Heute Morgen klingelte sehr, sehr früh das Telefon.

"Oh, das tut mir leid, ich hatte die Zeitverschiebung vergessen", entschuldigte sich der Anrufer.

Gestern schrieb ich darüber, daß manch einer von Deutschland aus gerne in einem anderen Land seine letzte Ruhe finden möchte.

Die Sterbegeldversicherung bezahlt das. Wichtig ist nur, daß Police und Sterbeurkunde des Verstorbenen eingereicht werden.

Das hatte Robert H. gelesen und wollte eine Frage dazu stellen. Robert H. lebt seit 8 Jahren lange Monate des Jahres in Thailand, hat aber einen festen Wohnsitz in Deutschland, wo er auch die überwiegende Zeit des Jahres arbeitet.

Klar, ihn beschäftigt die Frage, ob ein Deutscher, der zeitweise im Ausland lebt, ebenfalls eine Sterbegeldversicherung bei der Solidar abschließen kann.

Robert H. würde nämlich nach seinem Tod gerne in Thailand eingeäschert werden. Seine Freunde in Thailand sollen dann dort von seiner Urne Abschied nehmen.

Die Urne soll dann nach Böblingen geschickt werden und dort im seit 35 Jahre bestehenden Familiengrab beigesetzt werden.

"So hätte es sich wenigstens gelohnt, daß ich all die Jahre immer die Grablaufzeit verlängert und die Grabpflege bezahlt habe", sagte Herr H.

Meine Antwort:

Aber natürlich! Die Solidar ist eine Sterbegeldversicherung. Das Prinzip ist sehr einfach: Man zahlt brav seine Beiträge ein und wenn man stirbt, zahlt die Solidar den vereinbarten Betrag.

Kein Wenn und kein Aber, keine Fußangeln, keine komplizierten Fallstricke. Die Solidar nimmt zwar keine Mitglieder mit Wohnsitz im Ausland auf, aber wenn eine Person mit deutschem Wohnsitz im Ausland verstirbt, zahlt die Sterbegeldkasse natürlich.

Drei Jahre dauert die Wartezeit, bis es die volle Summe gibt. Das heißt, man muß drei Jahre Mitglied der Solidar sein, ab dann wird voll gezahlt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man hier wohnt und im Ausland bestattet werden möchte, oder ob man zeitweise im Ausland wohnt und hier bestattet werden will.

Gerade für Menschen, die im einige Wochen oder Monate im Jahr im Ausland leben, ist eine Sterbegeldversicherung bei einer deutschen Versicherung sehr wichtig.

Im Todesfall noch Korrespondenz in einer Fremdsprache mit einer ausländischen Versicherung zu führen, ist nicht jedermanns Sache.

Außerdem ist es mit ausländischen Versicherungen immer so eine Sache: Die volle Kontrolle der deutschen Aufsichtsbehörden gibt es eben nur für deutsche Versicherungen. Und ob dann später mal gezahlt wird, wenn man irgendwo anders versichert war, ist auch immer fraglich.

 

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