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Sprechstunde: Danke Herr Wilhelm

26.04.2016

Heute rief mich eine Dame in meiner Sprechstunde an und begann das Gespräch, nachdem ich mich gemeldet hatte, mit den Worten: "Wissen Sie eigentlich, wieviel Geld Sie mir gespart haben?"

Ich war ganz verdutzt, denn ich kannte die Stimme nicht und auch als die Dame ihren Namen nannte, sagte der mir nichts.

Dann erzählte sie mir, daß Sie vor vier Jahren eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hatte. Sie tat dies auf einen Artikel in meinem Bestatterweblog hin.

Nach ein paar Monaten hatte sie auch ihren Mann davon überzeugt, eine solche Versicherung abzuschließen. Männer brauchen da ja manchmal etwas länger.

Und der wiederum hatte seine Mutter von den Vorzügen einer Versicherung bei der Solidar überzeugen können.

Jetzt ist diese Mutter vor drei Monaten gestorben. Sie hatte ein Schriftstück verfasst, in dem sie genau festgelegt hatte, wie sie sich ihre Bestattung vorstellt.

"Das hätte uns finanziell total überfordert", sagte mir die Anruferin am Telefon. "Man will ja dann schon alles so machen, wie derjenige sich das gewünscht hat. Aber die hatte ja leicht reden, sie musste es nicht bezahlen, sondern wir!"

Glücklicherweise bestand die Versicherung bei der Solidar. Und schon vier Wochen nach der Beerdigung hatte die sterbekasse das Geld überwiesen.

"Wir haben erst die Rechnung des Bestatters abgewartet, vorher waren wir mit allem so beschäftigt, daß wir an die Sterbekasse gar nicht mehr gedacht hatten. Aber eine Sterbeurkunde und die Police reichten, und schon hat die Versicherung überwiesen. Hätte nicht gedacht, daß das so leicht geht! Danke, Herr Wilhelm! Sie bekommen von mir nen Blumenstrauß!"

Gern geschehen!

Mir ist es doch egal, wie die Menschen ihre Beerdigung bezahlen. Wer keine Lust hat, vorzusorgen, der überläßt es eben seinen Hinterbliebenen, die Arbeit, die Sorge, die finanzielle Frage. Wer keine Hinterbliebenen hat, kann sich darauf verlassen, daß ihn das Ordnungsamt schon irgendwie unter die Erde bringt.

Aber wer weder seinen Hinterbliebenen finanzielle Sorgen hinterlassen will, noch das Amtsbegräbnis haben möchte, der kann mit kleinen Beiträgen für die Sterbekasse wirkungsvoll Vorsorge betreiben.

Ich erzähle das doch nicht dauernd, weil ich ein Papagei bin, sondern weil ich fest davon überzeugt bin, daß das der richtige Weg ist.

 

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