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Nicht Maklers Liebling, aber der perfekte Partner

14.12.2015

Versicherungen, die extrem hohe Provisionen an Makler bezahlen werden gerne als "Maklers Lieblinge" bezeichnet.

Ist doch klar, eine Versicherung an deren Abschluß ein Makler viel verdient, wird auch entsprechend lieber angeboten.

Das kann aber dazu führen, daß der Verbraucher nicht das für ihn optimale Produkt bekommt, sondern unter Umständen die Versicherung, an der der Vermittler am meisten verdient.

Jahrelang hatten hier die Lebensversicherungen die Nase vorn. Unter allen möglichen Bezeichnungen wurden diese den Kunden verkauft, obwohl schon abzusehen war, daß die Rendite jämmerlich ausfallen wird.

Die deutschen Sterbekassen wurden da eher stiefmütterlich behandelt und von vielen Maklern gar nicht empfohlen. Auch die Finanz-Testzeitschriften wurden nicht müde, die sterbekasse totzureden.

Dabei sind die Sterbekassen eher gemeinwohlorientiert und auf die Erwirtschaftung leistungserhöhender Überschüsse für die Mitglieder ihres Versicherungsvereins fokussiert.

Hohe Provisionen für Makler und überhöhte Gehälter für die Mitarbeiter sind da ebensowenig drin, wie unüberschaubare Summen für Werbung.

Deshalb sind die Sterbekassen auch nicht des Maklers Liebling.

Und dennoch gelingt es den Sterbekassen inzwischen wieder ganz hervorragend, sich am Markt zu platzieren.

Denn mittlerweile haben die Kunden kapiert, daß mit einer Lebensversicherung kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Irgendwelche Sparbücher sind am Ende nicht sicher und Sparverträge sind erst dann ertragstüchtig, wenn viele Jahre vorüber sind (und das bei miesem Zinsertrag).

Mittlerweile ist am Markt ein Umdenken zu beobachten. Einige Sterbekassen sind mit überschaubarem Aufwand aber großer Wirkung wieder in den Kreis der wahrnehmbaren Wettbewerber um neue Mitglieder zurückgekehrt.

Das liegt daran, daß die Menschen sich auf die traditionelle und sichere Versicherungsform einer sterbekasse zurückbesinnen, aber auch daran, daß Makler und vor allem Bestattungshäuser zunehmend die Sterbekasse als die wahre Absicherungsform für den Todesfall empfehlen.

Das bedeutet, daß trotz nicht üppiger Provisionen die Makler mittlerweile lieber eine sichere Versicherung anbieten, als eine Lebensversicherung mit unklarem Ertrag.

 

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