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Metalldiebe brechen 26 Urnen aus der Wand und verstreuen die Asche

17.08.2015

Das mußte ich mir zweimal durchlesen und bin genauso fassungslos, wie der Ordnungsdirektor der Stadt Chemnitz, der sagte: "Daß jemand so weit geht und die Totenruhe stört und Urnen schändet, damit hätten wir nicht gerechnet."

Aber es ist traurige Wahrheit, mittlerweile sind die Preise für Metalle so stark gestiegen, daß Diebe vor nichts mehr Halt machen.

Am hellichten Tag werden Regenrinnen und -rohre aus Kupfer von Häusern geschraubt, auf Baustellen werden Metallrohre und Bauteile gestohlen und bei Bahn beklagt tagtäglich den Verlust von Kabeln, Schienenstücken und anderen Gegenständen aus Metall.

In Chemnitz sind Täter nun soweit gegangen, daß sie mir roher Gewalt die offen in einer Urnenwand am Chemnitzer Krematorium aufgestellen Urnen mitsamt ihrer Verschraubung aus den Nischen gerissen haben.

Die darin enthaltene Asche haben sie einfach ausgeschüttet.

Die Angehörigen der Verstorbenen deren Urnen gestohlen wurden, sind doppelt erschüttert. Einmal über den Diebstahl an sich, der aber für die meisten nur eine untergeordnete Bedeutung hat. Zum anderen ist es die Pietätlosigkeit, mit der die Täter vorgegangen sind. Die Kriminellen machen nicht einmal vor Totenruhe, dem Andenken an Verstorbene und den Gefühlen der Menschen Halt.

Mehr über dieses Verbrechen ist hier nachzulesen.

 

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