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Letzte Ruhestätte für Knochen und Organe

26.08.2016

Auf dem Kölner Melatenfriedhof wurde jetzt eine Grabstätte für Knochen und Organteile freigegeben.

Es ist die Grabstätte des 1812 verstorbenen Kartäuserpriesters Joseph Becker.

Weil die Friedhofsverwaltung auf Friedhofsgebühren verzichtet und weil die Kölner Friedhofsgärtner die Grabpflegekosten tragen, wurde dieses Projekt möglich.

Bislang war es so, daß bei einer gerichtlichen Leichenöffnung (Sektion, Obduktion) der Leichnam nach einigen Tagen zur Beisetzung freigegeben wurde und bestattet werden konnte. Oft blieben aber zur weiteren Untersuchung wesentliche Teile der Organe, Knochen und weitere Teile im rechtsmedizinischen Institut zurück.

Diese wurden dann als medizinischer Sondermüll entsorgt.

Jetzt können diese Teile eingeäschert und im Grab des Kartäuserpriesters beigesetzt werden, damit auch sie eine würdevolle letzte Ruhe finden.

„Aber menschliche Körperteile verdienen einen respektvollen Umgang, hierfür haben wir mit der Sammelbeisetzung in unserem Patenschaftsgrab eine gute Lösung gefunden“, ist sich Dirk Klein, geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner, sicher.

 

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