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Legen Sie das Geld nicht aufs Bankkonto!

Gerade tickert mir eine Meldung vom Domradio aus Köln auf den Schreibtisch.

Darin wird auf die Bestattungskosten in Deutschland eingegangen.

Im Schnitt müsse man in eine Bestattung rund 6.000 Euro investieren, günstige gebe es ab 2.000 Euro und die Luxusvariante könne auch das Zehnfache kosten.

Alles gut und schön.

Doch dann wird ein Experte zitiert, der empfiehlt, man könne das Geld statt in eine Sterbegeldversicherung auch auf einem Sparkonto hinterlegen und dessen Zweck testamentarisch festlegen.

Dieser Rat ist in zweierlei Hinsicht völlig falsch:

1. jedwede testamentarische Verfügung bezüglich einer Bestattung kommt im Regelfall zu spät. Bis das Erbe geklärt, alle Erben benachrichtigt und das Testament eröffnet ist, liegt die Bestattung schon Tage oer gar Wochen zurück. Verfügungen bezüglich der Bestattung sind dann nicht mehr durchführbar.

2. Ein Sparkonto ist eine ganz schlechte Idee. Keiner von uns weiß, wie es im Alter um ihn bestellt sein wird. Pflege, Heimunterbringungen und Krankenversorgung können ordentlich ins Geld gehen. Und dann reicht selbst eine gute Rente nicht aus, und der alte Mensch wird ohne es zu wollen, eine Unterstützung vom Sozialamt benötigen. Und vor die Auszahlung einer solchen Beihilfe, etwa die Übernahme der Heimkosten, hat der Gesetzgeber das eigene Vermögen als Sperre gesetzt. Das heißt, solange man selbst Vermögen hat, bekommt man meist vom Amt keinen Cent. Ja, und dann ist das schöne angesparte Geld schnell weg.

Wirkliche Sicherheit vor dem Zugriff des Sozialamtes bieten nur treuhandgebundene Konten für die Bestattungsvorsorge und die gute alte und bewährte Sterbegeldversicherung.

 

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