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Ich bin entsetzt, Friedhofswärter wollte mir ein Handy andrehen!

Stellen Sie sich vor, da muß man doch mal eine Beschwerde einreichen, so geht das doch nicht, ich bin entsetzt.

Mir ist der tägliche Weg auf den Friedhof sehr wichtig, mein Mann liegt dort sei 12 Jahren und obwohl ich schon 81 Jahre alt bin, scheue ich es nicht, ihn täglich zu besuchen.

Im Winter, wenn es lange dunkel ist und früh dunkel wird, nehme ich mir immer eine Taschenlampe mit, besonders gut beleuchtet ist der Friedhof nicht.

Neulich sprach mich der Friedhofswärter an und fragte, ob ich ein Handy haben will. Stellen Sie sich das mal vor! Jetzt verkaufen die städtischen Angestellten schon Handyverträge während der Arbeitszeit.

Ich müsse nur meinen Ausweis vorzeigen, den brauchen die bestimmt, für die Abbuchung. Was meinen Sie dazu?

Ich glaube, Sie sitzen da einem Irrtum auf. Der Mann wollte Ihnen kein Handy verkaufen und Sie auch nicht zum Abschluß eines Handyvertrages überreden.

Auf einigen Friedhöfen kann man aber gegen Vorlage seines Ausweises oder Hinterlegung eines Pfands ein kostenloses Handy bekommen, um im Bedarfsfall Hilfe rufen zu können.

Nicht selten werden gerade ältere Friedhofsbesucher bestohlen oder beraubt.

Die Idee, ausgediente Handys älteren Friedhofsbesuchern zur Verfügung zu stellen, stammt aus der Zeit, als noch nicht jeder ein eigenes Mobiltelefon hatte und vor allem Senioren oft meinten, sie benötigten so etwas gar nicht.

Heute dürfte auch fast jeder ältere Mitbürger so ein Telefon haben.

Es ist aber grundsätzlich keine schlechte Idee, Auffälligkeiten sofort per Handy an die zuständigen Stellen zu melden.

Zerstörte Gräber, gestohlene Grablaternen, umgestoßene Grabsteine, zwielichtige Gestalten, merkwürdige Typen, die Ältere ansprechen usw.

Eine gute Friedhofsverwaltung hat in einem Schaukasten eine Kontakttelefonnummer aushängen, die man während der allgemeinen Öffnungszeiten erreichen kann.

Ansonsten sollte man den Friedhofsverwalter mal nach so einer Nummer fragen.

In vielen Städten gibt es schon das Bürgertelefon mit der Rufnummer 115. Auch dort kann man neben Schlaglöchern und defekten Verkehrsschildern Vorkommnisse auf dem Friedhof melden. Hat man den begründeten Verdacht, es könne eine Straftat passieren, gibt es nur eine Nummer, die 110 der Polizei.

 

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