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Handelsblatt: Preiskampf auf dem Bestattungsmarkt

27.11.2017

In der heutigen Ausgabe veröffentlicht das Handelsblatt eine Analyse zum deutschen Bestattungsmarkt. In Deutschland sterben pro Jahr ca. 900.000 Menschen. Die Tendenz ist aufgrund der zunehmenden Überalterung der deutschen Gesellschaft steigend. Folgende Entwicklungen sind auf dem Bestattungsmarkt zu beobachten:

  • Der Mindestpreis für eine Bestattung liegt bei 3.450 € und kann je nach Umfang der Bestattung in Einzelfällen auf bis zu 35.900 € steigen.
  • Alternative Begräbnisse mit pflegefreiem Grab werden immer beliebter, z.B. Bestattungswälder, Seebestattungen, Ascheverstreuung etc.
  • Der Anteil sogenannter Discountbestattungen liegt 2017 bei 29% mit weiter steigender Tendenz.
  • Feuerbestattungen haben in 2017 einen Anteil von 70% erreicht, Erdbestattungen machen nur noch 30% aus. Der Anteil an Feuerbestattungen wird weiter steigen.
  • Die 5.700 in Deutschland spezialisierten Steinmetzbetriebe sehen sich einem deutlich schrumpfenden Markt gegenüber. 
  • Der Anteil kirchlicher Bestattungen ist auf 58% zurückgegangen.
  • Nur noch 25% der Deutschen besuchen mehr als einmal im Jahr einen Friedhof.

Das sind gravierende Veränderungen für alle Betriebe und Dienstleister, die mit dem Thema Bestattung befasst sind. Sicherlich ist das auch eine Antwort der Menschen auf den Umstand, dass der Staat sich aus dem Finanzierungsthema komplett zurückgezogen hat. Das gesetzliche Sterbegeld wurde in 2004 ersatzlos gestrichen. Begräbniskosten müssen seitdem komplett privat finanziert werden. Die Vorsorgeangebote der traditionellen deutschen Sterbekassen bekommen in diesem Umfeld eine steigende Bedeutung. Für geringe monatliche Beiträge kann man vorsorgen und seine Angehörigen vor unerwarteten Kosten schützen. Idealerweise sollte zu Lebzeiten bei einem örtlichen Bestatter ein Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen werden, der durch eine entsprechende Sterbegeldversicherung finanziert wird.

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