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Gruppenversicherung über die Gewerkschaft - Sterbekasse unwirtschaftlich?

18.04.2016

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

ich finde es grossartig, dass man Sie wegen Fragen bezüglich einer sterbekasse befragen kann. Sie leisten eine grossartige Arbeit! Im Voraus vielen Dank!

Nun zu meiner Frage. Als Fortbildungslehrerin bietet mir das Förderungswerk der Gewerkschaft GEW nun eine günstige Sterbekasse an.

Ich habe die Bedingungen geprüft und meine, dass es eine gute Sache ist.

Ich sende Ihnen mal die Unterlagen beiliegend zu. Ist das Angebot wirklich attraktiv?

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr Lob.

Grundsätzlich ist es eine gute Idee der Gewerkschaft, sich auch um die Finanzierung der Bestattung ihrer Mitglieder zu kümmern.

Auch das Schaffen einer Gruppenversicherung ist oft keine dumme Idee.

Aber in Ihrem konkreten Fall komme ich, wenn ich Ihr Geburtsdatum zugrunde lege zu einem günstigeren Beitrag, wenn Sie die Versicherung über die Solidar in Bochum abschließen.

Außerdem ist mir eine Formulierung aufgefallen, die mir nicht gefällt. Verkürzt heißt es dort:

"Hiermit erkläre ich, dass die Gewinnüberschussanteile nicht mir, sondern dem Förderungswerk zukommen."

Die Sterbegeldversicherer arbeiten intensiv und sehr wirtschaftlich mit den Beiträgen ihrer Mitglieder. Dadurch kommt es dazu, daß am Ende der Versicherung mehr ausgezahlt werden kann, als es die eigentliche Versicherungssumme ausmacht. Mit anderen Worten, man kann von Anfang an eine etwas geringere Summe versichern, weil ja am Ende noch Zuschüsse und Gewinnanteile hinzukommen.

In diesem Fall jedoch ist es so, daß Sie genau auf diese Rendite verzichten würden. Wenn ich diese Klausel richtig verstehe, kommt da am Ende nichts mehr hinzu.

Das ist dann eher unwirtschaftlich.

 

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