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Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren 2017

22.08.2017

Wer einen Friedhof betritt, findet sich in einer anderen Welt wieder. Die parkähnlichen Anlagen dienen nicht nur der letzten Ruhe, sondern sind in großen Städten auch die grüne Lunge der Stadt. Allerdings unterscheiden sich die Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren von Stadt zu Stadt ordentlich in ihrer Höhe.

 

Der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) hat in Städten mit mehr als 60.000 Einwohnern in NRW die Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren städtischer Friedhöfe für das Jahr 2017 verglichen. Für einen einheitlichen Vergleich hat man die Kosten für eine Sargbestattung im Wahlgrab und eine Urnenbestattung in einem Reihengrab ermittelt. Die Gebühren wurden ohne zusätzliche Leistungen wie Trauerhalle, Kapelle und Kühlräume erhoben. Auch die Grabmahlgenehmigung und Grabeinfassung wurden nicht berücksichtigt sowie Zuschläge für Sonn- und Feiertage.

 

Sargbestattung im Wahlgrab

Die  Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren weisen in den untersuchten Städten in NRW erhebliche Unterschiede auf, die mehrere tausend Euro ausmachen. So kostet beispielsweise eine Sargbestattung im Wahlgrab in der Stadt Kerpen 4.577 EUR und in der Stadt Bocholt lediglich 1.657 EUR. Zu den Kostenintensiven Städten gesellen sich auch die Städte Bochum mit 4.217 EUR, Recklinghausen mit 3.771 und Aachen mit 3.545 EUR. Städte wie Hagen (1.860 EUR), Solingen (1.756) und Duisburg (2.470 EUR) liegen preislich unter dem Landesdurchschnitt von 2.808 EUR für die letzte Ruhestätte in NRW. Der Vergleich beinhaltet keine Leistungen für Bestatter, Steinmetze und Friedhofsgärtner sowie den Sarg selbst und Zubehör.

 

Urnenbestattung in einem Reihengrab

Auch bei der Urnenbestattung in einem Reihengrab zeigte die Untersuchung erhebliche Unterschiede bei den Städten in NRW auf. Städte wie Herne (1.614 EUR), Bonn (2.258 EUR) und Mülheim an der Ruhr (1.377 EUR) liegen preislich über den Landesdurschnitt von 1.130 EUR. Hingegen könne Städte wie Lüdenscheid (565 EUR), Bottrop (544 EUR) und Gütersloh (347 EUR) eine günstige Urnenbestattung anbieten.

 

Die Höhe der Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren städtischer Friedhöfe wird vom jeweiligen Stadtrat festgelegt. Der Rat ist unter anderem für die Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung verantwortlich. Die Begründung der Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren liegt oftmals in steigenden Personal- und Sachkosten und den klammen Haushaltskassen.

 

Alternative

Eine Alternative zu den städtischen Friedhöfen bieten auch die kirchlichen Friedhöfe in NRW. In der Regel sind die Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren niedrigen als bei den städtischen Friedhöfen. Erkundigen Sie sich daher über die Höhe der Gebühren und welcher Träger für den Friedhof zuständig ist. Auskunft erteilt Ihnen die jeweilige Friedhofsverwaltung oder aber auch ein Bestatter vor Ort.

 

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