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Finanztest: Bestattung bereits zu Lebzeiten bezahlen

30.04.2018
eigenes Foto: Lissabon, Cemiterio dos Prazeres

Die Stiftung Warentest hat aktuell ein Sonderheft zum Thema Hinterbliebene veröffentlicht. Die über einhundert Seiten umfassende Ausgabe ist ein gutes Nachschlagewerk insbesondere für Betroffene, die sich schnell einen Überblick darüber verschaffen wollen, was im Todesfall zu tun ist. Es sind auch zahlreiche Hinweise zu den finanziellen Auswirkungen des Todes enthalten. In gut recherchierten Beiträgen wird auch auf die Themen Hinterbliebenenvorsorge, Witwenrente und Erbschaft eingegangen. Besonders hervorgehoben wird das beachtliche Volumen fälliger Ansprüche aus Lebensversicherungen und Sterbegeldversicherungen. So wurden in 2016 ca. € 4,5 Milliarden aus fälligen Versicherungen an Hinterbliebene und Erben ausgezahlt, die auf den Todesfall abgeschlossen wurden. Hierzu zählen auch Versicherungsleistungen, die aus Bestattungsvorsorgeverträgen resultieren. Viele Menschen bezahlen ihre Bestattung bereits zu Lebzeiten, indem die Bestattungsvorsorge mit einer Sterbegeldversicherung bei einer Sterbekasse bereits zu Lebzeiten bezahlt wird. Im späteren Todesfall wird die Sterbeversicherung an den Bestatter ausgezahlt, so dass die Hinterbliebenen sich um die Finanzierung der Begräbniskosten nicht mehr zu kümmern brauchen. Die Solidar Sterbekasse beobachtet, dass die Kosten zunehmend als Einmalbeitrag in die Sterbegeldversicherung eingezahlt werden. Im Vergleich zu den häufig anzutreffenden Treuhandmodellen der Bestatterverbände ist hierbei die spätere Auszahlungssumme teils deutlich höher. Natürlich ist auch unverändert die Ansparung über Montsbeiträge verbreitet.

Die Auszahlung der Sterbegeldversicherung gestaltet sich völlig unbürokratisch. Der Bestatter reicht die Versicherungspolice und die Sterbeurkunde bei der Sterbekasse ein. Meist erfolgt die Überweisung des Geldes durch die Sterbekasse innerhalb einer Woche, so dass die Hinterbliebenen finanziell nicht in Vorlage treten müssen.

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