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Die Sterbekasse von nebenan

30.04.2015

Einmal im Vierteljahr brummte ein Moped über unseren Hof und wenig später stand ein geheimnisvoller Mann in einem ledernen Anzug und mit einem Held auf dem Kopf an der Tür.

Das war Herr Bickmann. Für mich, der ich damals noch ein Kind war, war das jedes Mal ein besonderer Besuch, weil Herr Bickmann immer ein paar Bonbons mitbrachte.

Meine Mutter zählte ihm dann ein paar Münzen auf den Tisch und er füllte umständlich einen Quittungsabschnitt aus und trug den Betrag in sein Notizbuch ein.

"Was macht denn der Herr Bickmann, und warum bekommt der Geld?", wollte ich wissen, als er wieder weg war.

"Der Herr Bickmann kommt von der sterbekasse und der kassiert unsere Beiträge", lautete die Antwort.

"Warum muß man denn fürs Sterben bezahlen?"

"Sterben kann man auch ohne Geld, aber dann wird man irgendwo beerdigt und bekommt vielleicht kein Grab."

"Ich will aber nicht, daß ihr sterben müßt!"

"Das dauert ja auch noch ganz lange. Aber weißt Du, man kann es sich nicht aussuchen, es kann einen jederzeit treffen."

"Und dann kommt der Herr Bickmann und bezahlt die Beerdigung?"

"Nein, da zahlen ganz viele Leute ein paar Groschen ein und der Herr Bickmann gibt das an die Sterbekasse weiter. Die sammeln das ganze Geld und bekommen Zinsen dafür. Und von dem Geld bezahlen die dann eine schöne Stange Geld, wenn man mal eine Beerdigung hat."

Einfach erklärt, so daß auch ein Kind das verstehen konnte.

Und Recht hat sie behalten, meine Mutter. Als mein Vater viele Jahre später starb, ich war längst erwachsen, kamen Kosten auf uns zu, mit denen wir nicht im Traum gerechnet hätten. Bestatter, Friedhofsamt, Kirche, Gärtnerei, Steinmetz, Kaffeetrinken, Zeitunganzeige und und und...

Da reichte das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkasse, das es damals noch gab, bei weitem nicht aus. Ehrlich gesagt waren die einzelnen Rechnungen von Bestatter und Friedhof usw. gar nicht mal so hoch, aber insgesamt läpperte sich das ganz schön.

Wie froh waren wir da, als die sterbekasse, für die Herr Bickmann früher immer gesammelt hatte, dann noch einen hübschen Zuschuß zu den Beerdigungskosten zahlte. So blieben am Ende sogar noch ein paar Mark übrig.

Ja und dann kamen Versicherungsvertreter von allen möglichen Gesellschaften und wollten meiner Mutter, die gerade Witwe geworden war, die allerneuesten Versicherungen aufs Auge drücken. "Kündigen Sie die altmodische Sterbegeldversicherung", hieß es.

"Das ist ja wohl Ehrensache, daß man für seine Beerdigung vorsorgt! Ich habe schon alles genau aufgeschrieben und damit mein Sohn das auch alles so machen kann, wie ich das gerne haben möchte, sorge ich auch finanziell vor", war ihre Antwort.

Und sie hat gut daran getan. Als sie zehn Jahre später verstarb, bekamen wir wieder einen schönen Zuschuß zu den Kosten und konnten weitestgehend finanziell unbeschadet alles überstehen.

Ihre Worte klingen mir noch im Ohr und sind mit ein Grund dafür, warum das Ganze hier Ehrensacheblog heißt.

Die Solidar Sterbegeldversicherung ist genau so eine Sterbekasse von nebenan. Fest verwurzelt im Ruhrgebiet, entstanden aus einer Arbeiterkasse, steht sie heute noch für den Solidargedanken, daß nämlich viele für einen einstehen, und ist so gesehen auch Sachwalter des kleinen Mannes. Wenn man nur früh genug anfängt mit der Sterbegeldversicherung, dann hat man einerseits das unangenehme Thema von der Backe und andererseits sichert man sich sehr niedrige Beiträge.

Und da die Solidar im Ruhrgebiet verwurzelt ist, zeigt sie ihre Verbundenheit mit der Stadt Bochum, indem sie sich für das Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen engagiert. Sehr löblich, wie ich finde.

[lightgrey_box]Solidar Sterbekasse unterstützt das Ehrenamt in NRW

In unserer Stadt Bochum genießt das Ehrenamt seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Eine funktionierende Stadtgesellschaft ist ohne das vielfältige Engagement in Vereinen, Kirchen, sozialen und kulturellen Einrichtungen nicht möglich. Die Solidar Versicherungsgemeinschaft Sterbegeldversicherung VVaG ist seit Anfang 2015 Partner der Ehrenamtskarte NRW in Bochum. Als Partner wollen wir ein Zeichen der Anerkennung setzen für all diejenigen Ehrenamtlichen, die sich ganz besonders für das Gemeinwesen engagieren. Wir wissen, dass Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen, dies aus einem Impuls ihres Herzens heraus tun, und nicht, um irgendwelche Vorteile zu erlangen. Gleichwohl bieten wir Inhabern der Ehrenamtskarte, bei Neuabschluss einer Sterbegeldversicherung, ein Startguthaben an.

Sterbegeld ist Ehrensache.

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