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Der Märkische stellt Zahlungen ein - Die Solidar ist gesund und munter

Der Märkische Versicherungsverein kränkelt - Die Solidar hat Bestnoten im Finanztest

Der Märkische, das ist der Märkische Versicherungsverein. Dieser Versicherungsverein ist ebenfalls eine Art sterbekasse. Aktuell geht es ja vielen kleineren Sterbekassen schlecht. Alle die kleinen, teils nachbarschaftlichen Vereine, kämpfen mit sinkenden Mitgliederzahlen und steigenden Kosten. Grund dafür ist, dass viele jüngere Menschen für sich den Nutzen einer sterbekasse nicht mehr erkennen, der Vorsorgegedanke nicht mehr so ausgeprägt ist und teilweise auch die ehrenamtlichen Strukturen der Nachbarschaftsvereine zusammenbrechen.

Mit anderen Worten, die Vereine müssen mehr auszahlen, als einkommt.

Was tun?

Nun, meistens geht es für die Versicherten gut aus, denn es findet sich oft eine größere kasse, die den kleinen kränkelnden Bruder übernimmt.

Solche Übernahmen hat es in der Vergangenheit viele gegeben.

Alle diese Aspekte spielen auch bei der Märkischen eine Rolle.

Der langjährige Vorsitzende war lange erkrankt, der Märkische Versicherungsverein hatte einige kleinere Kassen übernommen und die Mitgliederwerbung war förmlich eingeschlafen. Es kam wie es kommen mußte, die Märkische stellt die Auszahlungen ein. Die Angehörigen der mehr als 10.000 Mitglieder dieses Versicherungsvereins bekommen im Moment kein Geld, wenn ein versichertes Mitglied stirbt. Das ist aber wirklich ein absolut seltener Einzelfall, der mich als Experten staunen läßt. Bei der Märkischen scheint da einiges schiefgelaufen zu sein. So etwas habe ich nämlich in den vier Jahrzehnten meiner Beschäftigung mit Sterbekassen noch nicht erlebt.

Ich erinnere mich gut an die Zeit, als ich noch ein Bestattungshaus betrieb. Oft kamen Menschen mit Policen von Versicherungen fast aus der Kaiserzeit. "Erste Commerciale Assecuranz" oder so hießen die. Natürlich gab es diese Versicherung zwei Weltkriege später lange nicht mehr. Aber niemals standen die Leute im Regen. Bei entsprechender Nachfrage stellte sich nämlich immer heraus, daß es auch heute noch Geld für die Policen gibt. Die Versicherungen waren mehrfach von anderen Gesellschaften übernommen worden und die Policen hatten ihre Gültigkeit behalten. Ja oft kam sogar am Ende viel mehr heraus, als die Leute ursprünglich erhofft hatten.

Das soll nur zeigen, daß die Schieflage des Märkischen Versicherungsvereins ein absoluter Einzelfall ist.

Nun ist die Märkische, wie vom Verständnis her die meisten Versicherungen eine Solidargemeinschaft. Und weil in dem Wort Solidargemeinschaft eben das Wort SOLIDAR vorkommt, haben manche etwas kurzsichtig geglaubt, es der in Schieflage geratenen Versicherer habe etwas mit der Bochumer SOLIDAR zu tun. (Die SOLIDAR hat Bestnoten im Finanztest!)

Aber nein, das ist natürlich nicht so. Als einer der größten Versicherer im Bereich Sterbegeld ist die SOLIDAR breit und sicher aufgestellt und es geht ihr, angesichts der teilweise etwas seltsamen Politik der BAFIN, erstaunlich gut. Vorausschauendes Wirtschaften der Vorstände zahlt sich hier aus.

Auch wenn der Märkische Versicherungsverein Solidargemeinschaft genannt wird, hat er nicht das Geringste mit der SOLIDAR in Bochum zu tun.

Die Solidar ist als starker Partner auf dem Markt der Sterbegeldversicherungen immer auch ein verlässliches Mutterschiff, das auch schon mal das eine oder andere kleinere Versicherungsschiffchen aufgenommen hat. Hier ist man immer offen, denn eingebunden in die große solidarische Gemeinschaft der SOLIDAR mit ihren vielen tausend Versicherten, finden auch die Mitglieder kleiner und unwirtschaftliche gewordener Kassen wieder Halt.

Deshalb ist die SOLIDAR im weitesten Sinne auch dabei in der märkischen Region nach kleineren Partnern zu schauen. Aber auch diese haben, wenngleich sie in der gleichen Region beheimatet sind wie der Märkische Versicherungsverein, nichts mit diesem zu tun. Gerade im Märkischen und im Bergischen gibt es sehr viele kleinere Sterbekassen.

Und eins ist wichtig: Bei der SOLIDAR, die ich ja persönlich seit Jahren kenne, braucht man nichts zu befürchten.

Denn wenn ich schreibe, daß ich die SOLIDAR kenne, dann meine ich damit, daß ich weiß, wie dort gearbeitet wird und daß ich die maßgebenden Herren seit nunmehr vielen Jahren persönlich kenne und als Ehrenmänner schätze. Denen vertraue ich jederzeit meine Sterbegeldvorsorgen an!

Aber meine persönliche Meinung zählt gar nichts im Vergleich zur staatlichen Überwachung, der alle großen Versicherungen unterliegen, auch die SOLIDAR.

Vor allem vor dem Hintergrund der geplatzten Finanzblase vor einigen Jahren, ist die Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) sehr umfassend.

Wichtig ist aber auch, daß der jetzt strauchelnde Versicherungsverein im Märkischen vor allem über eine hohe Kostenquote gestolpert ist.

Diese ist aber bei der SOLIDAR äußerst vorbildlich. Nur geringe 13,5% der Beiträge gehen für den ganzen Kostenapparat drauf. Das ist eine sehr vorbildliche Quote, die mit dazu beiträgt, daß für das letzte Geschäftsjahr wieder 1,6 Mio. € für Beitragsrückerstattungen zurückgestellt werden konnten.

Davon können sich andere Kassen eine dicke Scheibe abschneiden. Kein Wunder, daß die Solidar Bestnoten beim Finanztest erhält.

 

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