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Bestattungsvorsorge -Teil 2- Vorsorge mit Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

Im ersten Teil meiner kleinen Serie über das Thema Bestattungsvorsorge hatte ich als wichtigsten Schritt genannt, mit seiner Familie oder seinen Freunden über das Thema einmal zu sprechen.

Hierdurch wird viel Kummer verhindert und Unklarheiten ein für allemal beseitigt.

Aber natürlich kann das nur ein erster Schritt sein.

Vorsorge

Zum zweiten ganz wichtigen Punkt der Vorsorge gehören die vier:

     

  1. Patientenverfügung
  2. Betreuungsverfügung
  3. Vorsorgevollmacht
  4. Testament
  5.  

Es würde zu weit führen, wenn ich nun alle vier Teilbereiche im Einzelnen hier erklären würde. Zudem gibt es hierzu im Netz bereits Informationen in Hülle und Fülle.

Deshalb hier einmal ein sehr wertvoller Link für Sie.

[lightgrey_box]Rechtzeitige Vorsorge macht eine selbstbestimmte Lebensführung möglich, auch für die Lebenslagen, in denen man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann jeder schon in gesunden Tagen vorausschauend für die Wechselfälle des Lebens entscheiden:

     

  • Mit der Vorsorgevollmacht kann man einer anderen Person die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten für den Fall übertragen, dass man die Fähigkeit selbst zu entscheiden einbüßt. Der Bevollmächtigte kann dann handeln, ohne dass es weiterer Maßnahmen bedarf. Das Gericht wird nur eingeschaltet, wenn es zur Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich ist. Die Vorsorgevollmacht ermöglicht so ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit.
  • Mit der Betreuungsverfügung kann jeder schon im voraus festlegen, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll, wenn es ohne rechtliche Betreuung nicht mehr weitergeht. Genauso kann bestimmt werden, wer auf keinen Fall als Betreuer in Frage kommt. Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben für den Betreuer, etwa welche Wünsche und Gewohnheiten respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird.
  • In der Patientenverfügung kann man vorab über das Ob und Wie medizinischer Maßnahmen entscheiden. Wer nicht möchte, dass andere über die medizinische Behandlung entscheiden, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist, kann durch Patientenverfügung festlegen, ob bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen bestimmte medizinische Maßnahmen gewünscht oder nicht gewünscht sind.
  •  

Quelle: Bundesministerium Justiz und Verbraucherschutz

[/lightgrey_box]

Zum Thema Testament habe ich ja in meinem letzten Beitrag schon das Wichtigste geschrieben und deshalb muß ich das hier nicht wiederholen.

[caption id="flickr_6287907989" align="alignnone" width="484" caption="Vorsorge, Nothingness—h koppdelaney (Flickr.com)"]Vorsorge, Nothingness[/caption]

Diese vier hier genannten Dokumente sollte man erstellen. Vorlagen gibt es ebenfalls im Internet zuhauf und auch unter dem oben angegebenen Link zum BMJV.

Für ganz bedeutsam halte ich die drei o.g. Vollmachten, weil sie ein großes Maß an Selbstbestimmung mit sich bringen und verhindern, daß man Fremden völlig ausgeliefert ist.

Viele soziale und kirchliche Stellen helfen bei der Abfassung. Nehmen Sie diese Angebote in Anspruch!

www.youtube.com/watch

Hilfreiche weiterführende Links zum Thema Vorsorge:

Die meisten Deutschen verdrängen lieber SWR Nachrichten

Patientverfügung Wie geht das BerlinOnline

Was ist zu beachten Patientenverfügung für Kinder Ärzte Zeitung

 

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