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Bestattungskosten von der Steuer absetzen

07.04.2015

Während meiner Zeit als Bestatter habe ich schon beim ersten Beratungsgespräch einen oft recht interessanten Dialog mit den Kunden geführt.

Ich fragte nämlich immer: "So, und wer von Ihnen macht eine Steuererklärung?"

Die Leute haben mich dann oft fragend angeschaut, denn sie konnten sich nicht vorstellen, was diese Frage mit einer Bestattung zu tun hat.

Es stellte sich dann meistens heraus, daß einige der Anwesenden kaum etwas zu versteuern hatten und meist einer dabei war, der etwas mehr verdiente und deshalb auch seine Steuererklärung machte.

Und das ist generell wichtig! Steuern werden nämlich recht pauschal erhoben und paßt man nicht 100%ig in das pauschalisierte Bild seiner Steuerklasse, kann es sein, daß man viel zu viel Steuern bezahlt und über den Lohnsteuerjahresausgleich einiges zurück bekommen könnte.

Auf jeden Fall kann man etwas zurück bekommen, wenn man außergewöhnliche Belastungen hatte. Und ein Sterbefall, hier insbesondere die Bezahlung des Sterbefalls, ist eine außergewöhnliche Belastung.

Bis zu 7.500 € Bestattungskosten kann man steuerlich geltend machen.

Deshalb war auch meine Frage so wichtig, es galt herauszufinden, bei welchem Angehörigen der finanzielle Nutzen dieser Steuererstattung am größten sein könnte. Und sofern das paßte, hat dieser dann die Bezahlung der Rechnung übernommen.

Es lohnt sich also besonders in dem Jahr, in dem man die Bestattungskosten für eine Person übernommen hat, zu prüfen, ob man nicht etwas vom Finanzamt zurück bekommt.

[lightgrey_box]Einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema finden Sie bei der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e.V. in Netz.[/lightgrey_box]

 

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