Direkt Beitrag berechnen

Ihr Beitrag

Tarif 18
nur 0 € monatlich
Tarif 19
nur 0 € monatlich
Tarif EB
0 € einmalig

Bei der Versicherung rausgeflogen

Guten Morgen, ich hab da mal ne Frage. Wir hatten jetzt schon dreimal einen Schaden an der Garage (Hochwassser). Nach dem dritten Schaden hat uns die Versicherung nun den Vertrag gekündigt. Wir seien ein zu großes Risiko und hätten zu oft Schäden gemeldet.

Nun sind wir irritiert. Droht uns das auch bei der Sterbegeldversicherung? Wir haben die Solidar als günstige Sterbegeldversicherung gewählt.

Beinahe jeder in unserer Familie hat eine Police.

Wenn aber nun die älteren Semester in einigen Jahren sterben, droht uns dann auch nach dem x-ten Sterbefall die Kündigung?

Welche Tricks der Versicherer sind Ihnen bekannt?

Es ist tatsächlich so, daß Versicherungen ihren Kunden manchmal die Verträge aufkündigen, wenn zu viele Schäden gemeldet werden.

In meinen Augen reden Versicherungen nur so lange davon, daß sie einem einen eventuellen Schaden bezahlen, bis man den Vertrag unterschrieben hat.

Danach sollte man bitteschön nur noch brav seine Prämien bezahlen und möglichst keinen Schaden melden. Tut man das, windet sich die Versicherung oft genug heraus. Das zeigt die Erfahrung.

Oder sie lehnt rundweg ab und tut dies systematisch, weil soundsoviel Prozent der Kunden sich dann enttäuscht nicht mehr melden.

Wer nachhakt, bekommt dann oft doch was!

Hat man mehrere ähnliche Schadensfälle, kann der Versicherer (aber auch der Versicherte) nach einem Schadensfall immer kündigen.

Natürlich sagen die Gesellschaften, man müsse die große Versichertengemeinschaft davor schützen, daß Einzelne immer wieder abkassieren.

In gewisser Weise will man sich berechtigterweise vor Menschen mit großen Schadenspotential schützen. Auch da gibt es ja Spezialisten, die alle Woche was zu melden haben.

Manchmal kündigt der Versicherer aber auch und bietet gleichzeitig die gleiche Versicherung in einem teureren Tarif als Ersatz an.

Bei einer Sterbegeldversicherung ist das aber völlig anders!

Hier versichert man ja kein gemeinsam von mehreren Personen möglicherweise verursachtes Risiko.

Jede Sterbegeldpolice steht für sich alleine. Es ist das ureigenste Wesen einer Sterbegeldversicherung, daß am Ende die Beerdigungskosten bezahlt werden, bzw. die Versicherungssumme im Todesfall auch ausgezahlt wird.

Das ist problemlos und wird auch garantiert der Fall sein.

Damit ist für diesen Menschen -er ist ja gestoben- die Versicherung sowieso erledigt. Auch für die Solidar ist damit dieser Fall abgeschlossen.

Es gibt ja auch niemanden mehr, dem man kündigen könnte: und mir ist auch kein Fall bekannt, in dem jemand zweimal oder häufiger gestorben wäre.

Was da so flapsig klingt, macht aber die Situation deutlich.

In Ihrer Familie mag jeder eine Sterbegeldversicherung haben, und jede davon zählt einzeln. Es spielt keine Rolle, wie oft in Ihrer Familie gestorben wird, weil die Familie nicht als Gesamtkonstrukt betrachtet wird. Es zählt jede Police für sich.

Sie haben also nicht zu befürchten, daß Ihnen irgendwann die Versicherungen wegen einer Häufung von Todesfällen gekündigt werden.

 

Zurück


Archiv