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Augen auf bei günstigen Zusatzversicherungen

18.09.2015

Neulich flatterte mit so ein Faltblatt über eine Zahnzusatzversicherung meiner Krankenkasse ins Haus.

Das hörte sich ja gut an. Für nur 12 Euro im Monat wolle man dafür gerade stehen, daß ich im Falle eines Falles bei Zahnprothesen und einzelnem Zahnersatz nichts mehr zuzahlen müsse.

Wenn man bedenkt, was Zahnersatz heutzutage so kostet, klingt das Angebot umso verlockender.

Nichtmals eine Gesundheitsprüfung oder Fragen nach dem jetzigen Zustand des Gebisses wollte man.

Aber dann las ich mir die Bedingungen, die man sich erst als PDF herunterladen mußte, einmal genauer durch.

Da kamen dann die Tatsachen zutage, die in den kurzen werbenden Sätzen des Angebots nicht deutlich gemacht wurden.

12 Euro kostet es nämlich nicht, sondern 58 Euro. Den Tarif der einem die kompletten Kosten abnehmen würde, gibt es nämlich nur zusätzlich zu den beiden Tarifvorstufen, die man also auch noch abschließen muß.

Und wenn man dann rechnet, dann gibt man im Jahr rund 700 Euro für die Versicherung aus.

Ja, und es geht weiter: In den ersten fünf Jahren bekommt man nur einen sehr geringen Teilbetrag ersetzt, sodaß man also quasi erst nach fünf Jahren in den Genuß der kompletten Kostenübernahme kommen könnte.

Bis dahin hat man aber schon knapp 3.500 Euro aufgewendet und dafür bekommt man schon einen ganz ordentlichen Zahnersatz.

Damit man sich nicht auf Kosten des Versicherers eine komplette Gebißsanierung machen läßt, die weitaus teurer werden kann, sind die Zahlungen dann auch noch beschränkt.

Mehr als soundsoviel Zähne oben und noch ein paar weniger unten pro Jahr bekommt man gar nicht ersetzt.

Mit anderen Worten, das Angebot war bei näherem Hinsehen alles andere als attraktiv.

Es gibt zu viele Wenns und Abers, die die Versicherung im Falle eines Falles anführen könnte, um sich vor der Zahlung zu drücken. Am Ende würde man vielleicht dann doch das meiste selbst bezahlen müssen.

Ich schreibe da, weil es in diesem Blog hier unter anderem um Sterbegeldversicherungen geht, und weil manche Leute Angst haben, auch bei dieser Art von Versicherung könne es hinterher Probleme mit der Zahlung geben.

Und tatsächlich, das kann durchaus so kommen, wenn man keine echte Sterbegeldversicherung abschließt. So mancher Konzern verkauft nämlich Sonderformen von Lebensversicherungen unter dem Deckmantel des Begriffs Sterbegeldversicherung.

Da sind aber die Bedingungen oft viel komplizierter und für den Laien nicht durchschaubar und am Ende könnte es tatsächlich zu Problemen kommen.

Deshalb sollte man beim Abschluß einer Sterbegeldversicherung immer zu einem Spezialisten gehen, zum Beispiel zur Solidar.

Die machen überhaupt nichts anderes, als die Beiträge ihrer Mitglieder einzusammeln, gut zu verwalten und gegen Vorlage von Police und Sterbeurkunde den Betrag auszuzahlen.

Da werden keine weiteren Nachweise (außer vielleicht beim Unfalltod, wenn der doppelte Versicherungsbetrag ausgezahlt wird) verlangt, das geht wirklich schnell und problemlos, ohne Fußangeln, ohne Wenn und Aber.

 

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