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Anonyme Bestattung verboten!

25.08.2015

In Lübeck pocht eine evangelische Kirchengemeinde auf ihr Recht, bestimmen zu können, daß auf ihrem kirchlichen Friedhof keine anonymen Bestattungen mehr stattfinden.

Es solle für jeden Verstorbenen wenigstens eine Namenstafel geben, damit die Hinterbliebenen einen Platz der Trauer haben.

Natürlich stehen sich hier die Friedhofsnutzer und der kirchliche Friedhofsbetreiber mit gegensätzlichen Meinungen gegenüber.

Die einen meinen, es gäbe immer mehr Verstorbene, die keine grabpflegenden Angehörigen mehr hätten, und die anderen pochen auf eine Bibelstelle und christliches Gedankengut.

Grundsätzlich kann aber jeder Friedhofsbetreiber selbst im Rahmen seiner Friedhofssatzung bestimmen, welche Spielregeln auf seinem Friedhof gelten. Das gilt in erster Linie und umso mehr dann, wenn es parallel dazu noch kommunale Friedhöfe gibt, die entsprechende Alternativen anbieten.

Auch wenn vielen die nunmehr geltende Einschränkung nicht gefällt, werden sie damit leben müssen. Wer im kirchlichen Umfeld arbeiten möchte, dort kirchliche Leistungen in Anspruch nehmen möchte oder auf einem kirchlichen Friedhof jemanden bestatten möchte, der muß sich eben den kirchlichen Regeln unterwerfen, und die können nunmal anders aussehen, als die Regeln im nichtkirchlichen Bereich.

Hier kann man mehr zu diesem Thema lesen

 

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