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Abrechnung Ärztliche Leichenschau, so wird es richtig gemacht

26.03.2015

Immer wieder kommt es bei der Abrechnung der ärztlichen Leichenschau zu Streitigkeiten zwischen Ärzten und Hinterbliebenen.

Einige wenige Ärzte schlagen hier über die Stränge und berechnen alle möglichen Positionen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), die eigentlich in dieser Abrechnung nichts zu suchen haben, weil diese Punkte nur für die Behandlung von lebenden Patienten gelten, oder nicht mit der Leichenschau kombiniert abgerechnet werden dürfen.

Sehr weit verbreitet ist auch das sofortige Eintreiben der Gebühren bei den noch unter Schock stehenden Angehörigen. Das ist pietätlos, insbesondere trauernden Hinterbliebenen stehen sicherlich 14 Tage Rechnungsziel zu. Das gilt umso mehr, wenn man berücksichtigt, daß zu diesem frühen Zeitpunkt oft derjenige, der die Kosten übernimmt, noch gar nicht wirklich feststeht.

Auch von Übel ist die Unsitte weniger Ärzte, Teile der Leichenschaupapiere, die beim Verstorbenen bleiben müssen, einfach mitzunehmen, oder die ausgefüllte Bescheinigung nicht zu unterschreiben.

So soll erreicht werden, daß der Bestatter bitteschön am nächsten Tag unter Vorlage des Geldes die fehlenden Papiere oder die Unterschrift in der Praxis abholt.

Das ist nicht zulässig. Der Bestatter kann in so einem Fall den Ersatz seiner Auslagen verlangen.

Ohne die lückenlos ausgefüllten und vollständigen Papiere darf der Bestatter gar keine Überführung vornehmen. Auch hierdurch können große Probleme und zusätzliche Kosten für den Arzt entstehen.

Um einmal etwas Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich hier einmal einen kleinen Leitfaden zum Thema Kosten der ärztlichen Leichenschau zusammengestellt.

 

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