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60 Leichen in Krematorium gefunden

11.02.2015

In einem verlassenen Bestattungsinstitut nahe dem mexikanischen Urlaubsort Acapulco hat die Polizei 60 Leichen gefunden. Das Unternehmen hatte den Betrieb vor rund einem Jahr aufgegeben. Einige der Toten seien aber offenbar erst danach dort hingebracht worden, sagte ein Sprecher der Provinzregierung von Guerrero der Nachrichtenagentur AP am Freitag.

Die Leichen – darunter Männer, Frauen und Kinder – wurden nach Behördenangaben am Donnerstagabend gefunden, nachdem sich Anwohner über den Gestank beschwert hatten. Viele der Toten waren mit Kalk bedeckt worden, offenbar um den Verwesungsgeruch zu reduzieren. Die Leichname seien «perfekt einbalsamiert» gewesen, hiess es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft.

Quelle mit Video

Wie immer, passiert so etwas irgendwo in Südamerika. Ich sag's ja immer wieder, solche Geschichten kommen immer aus dem weit entfernten Ausland.

Aber stimmt das?

Nein! Erinnern wir uns an den Skandal aus dem Berliner Raum, der vor rund einem Jahr die Nation erregte. Da war ein Lieferwagen gestohlen worden. Das war zunächst nichts Besonderes. Allerdings war dieser Lieferwagen vollgestopft mit Verstorbenen in Särgen und gehörte einem Leichenüberführungsunternehmen. Vor Schreck über die Ladung haben die Diebe den Wagen dann in Polen in einem Waldstück zurückgelassen. Entgeistert stand man vor den Särgen, die -wie sich dann zeigte- zuhauf in dem Lieferwagen gestapelt und nur mit billigen Brettern statt ordentlichen Sargdeckeln verschlossen waren. Die Verstorbenen waren auch nicht ordnungsgemäß versorgt, alles in allem ein jämmerlicher Akt.

So etwas kann also auch in Deutschland passieren.

Ein weiterer Fall war neulich erst in den Zeitungen zu lesen. Ein Bestatter hatte seinen Laden zugesperrt, war untergetaucht und Dutzende von nicht beigesetzten Urnen blieben im Krematorium und in den Geschäftsräumen zurück.

Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch für die Angehörigen mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Umso schlimmer, wenn man dann seine Bestattung bereits im Voraus bezahlt hat und das Geld nicht sicher verwahrt wurde.

Gegen kriminelle Machenschaften helfen auch Vorsicht und Versicherungen oft nicht. Man kann noch so vorsichtig sein, wenn die kriminelle Energie nur hoch genug ist, schaffen es die Täter immer.

Aber ein klein bißchen Sicherheit kann man dadurch bekommen, daß man Bestattern sein Geld niemals in bar anvertraut oder in Form von hinterlegten Sparbüchern.

Auch die schlecht verzinsten Treuhandkonten, die von den Bestattern gerne beworben werden, bieten keine 100%ige Sicherheit.

Die beste Methode ist es, sein Geld in einer Sterbegeldversicherung anzulegen und -so hart das klingt- die Police dem Bestatter erst zu geben, wenn alles ordnungsgemäß erledigt worden ist.

Dann kann er mit der Sterbegeldversicherung abrechnen.

 

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